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Der japanische Garten


Natürlicher Kalender

Fotos: EMA

Fotos: EMS

In japanischen Gärten liebt man die Beständigkeit von Bäumen und Sträuchern, da sie ihr Aussehen im Laufe des Jahres nur unwesentlich verändern. Sommerblumen und Stauden sind dagegen selten zu finden.

Bevorzugt werden Blütengehölze, die die Aufmerksamkeit auf die jeweilige Jahreszeit lenken. So verkündet zum Beispiel die Japanische Zierkirsche den Beginn des Frühlings. Besonders verehrt werden auch die Kiefer, die für ein langes Leben steht, die Pflaume – die Blüte symbolisiert den Beginn des neuen Jahres – und der Bambus.

Bei letzterem genügt schon ein leichter Windstoß, um die Blätter zum Rascheln zu bringen und Assoziationen an das Rauschen des Meeres hervorzurufen. Bambus ist zudem langlebig und immergrün, hat aber einen starken Ausbreitungsdrang. In Zaum gehalten werden kann er mit einer Rhizomsperre. Dies kann entweder eine starke Folie aus dem Gartenmarkt oder eine Kunststoffwand sein, die 70 cm tief in die Erde reicht (Bezugsquelle: Bambus-Centrum Deutschland, www.bambus.de).

Abgerundet wird der japanische Garten durch passende Accessoires: Buddhastatuen erinnern an die Stellung des Menschen in der Schöpfung. In steinernen Schöpfbecken war es Brauch, vor der Teezeremonie, Mund und Hände zu reinigen.

Smaragdgrüner Rasen


Das gepflegte Aussehen ist im japanischen Garten sehr wichtig. Zierrasenmischungen sorgen zum Beispiel für ein gleichmäßiges Ergebnis und sind absolut schnittverträglich. Sie können bis auf 15 Millimeter heruntergemäht werden, allerdings nur, wo das Gelände absolut eben ist.Einen makellosen Zierrasen erhält man nur bei optimalen Boden- und Lichtverhältnissen und regelmäßiger Pflege.

Gebrauchs- oder Spielrasen ist optisch zwar nicht so attraktiv, dafür aber anspruchsloser in Bezug auf Nährstoffgaben und Pflege. Zudem ist er strapazierfähiger, da er aus trittfesten, breitblättrigeren Grasarten besteht. Welche Rasenmischung die richtige für Sie ist, erfahren Sie hier.