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Wie pflegt man sein Holzhaus im Winter?

Besonders im Winter ist es sehr wichtig, dass das Holzhaus richtig gepflegt wird. In der kalten Jahreszeit kommt es gelegentlich vor, dass das es nämlich bis zu minus 20 Grad Celsius überstehen muss. Vor allem in der Weihnachtszeit ist es sehr kalt und außerdem können noch Schnee und Regen dazu kommen.



Doch ist das für ein Holzhaus wie These absolut kein Problem. Holz kommt perfekt mit allen unterschiedlichen Temperaturen klar. Doch damit es in Ihrem Holzhaus im Winter besonders gemütlich wird, gibt es einige Dinge, welche man unbedingt beachten sollte.

1. Für ausreichend Feuchtigkeit im Holzhaus sorgen


Damit das Holz im Inneren nicht aufplatzt, muss man in der kalten Jahreszeit für genügend Feuchtigkeit im Holzhaus sorgen. Die Luftfeuchtigkeit im Haus wird durch das Heizen reduziert und somit besteht die Gefahr, dass das Holz trocken wird. Wenn das Holz zu schnell trocken wird, können sich eventuell Risse bilden. Vor allem Lärche und Kiefer sind recht anfällig für eine Rissbildung und es können bis zu 2 Zentimeter tiefe Risse entstehen. Man sollte besonders in der Weihnachtszeit und den kühlen Monaten, wenn viel geheizt wird, darauf achten, dass das Holzhaus über eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit verfügt. Dies kann man am besten, indem man zum Beispiel einen Wasserdampfer aufstellt, einen Sprudelstein ins Holzhaus stellt oder einfach ein nasses Tuch auf den Heizkamin oder Kachelofen legt. Wenn Sie ein großes Holzhaus besitzen, sollten Sie darauf achten, dass die Luftfeuchtigkeit im ganzen Haus gleichmäßig hoch ist und nicht einzelne Räume vernachlässigt werden.

2. Anstrich prüfen und wenn nötig nachbessern


Man sollte im Herbst, am besten im September, den Anstrich des Holzhauses prüfen und diesen auch erneuern, falls das nötig sein sollte. Damit die verwendete Lasur in das Holz optimal einziehen kann, braucht man nämlich noch wärmere Temperaturen. Zu Weihnachten ist es eventuell zu spät, denn eine Lasur kann bei kalten Temperaturen nicht in das Holz eindringen. Bei Kälte zieht sich das Holz nämlich zusammen und dichtet sich an der Oberfläche ab. Dies ist eine ganz natürliche Schutzfunktion, die einen Anstrich bei kalten Temperaturen nicht zulässt.

3. Bestellen Sie Brennholz


Spätestens im Oktober sollten zudem auch die Vorräte an Brennholz aufgefüllt werden. Wenn Sie einen Kachelofen oder Heizkamin in Ihrem Holzhaus haben, können Sie damit das Haus sehr gut warm halten. Bei bestimmten Modellen lässt sich damit sogar Wasser erhitzen, dank der sogenannten Wasserschleife. Das spart vor allem einiges an Geld, denn der Kachelofen wird gleich doppelt genutzt. Bei Brennholz wird häufig zu hartem Holz geraten welches über einen hohen Brennwert verfügt, Eiche eignet sich zum Beispiel hervorragend. Dieses sollte dann so gestapelt werden, dass es trocken liegt, dennoch an den Seiten gut gelüftet ist, sodass das Holz gut durchtrocknen kann.

4. Die Zisterne und Dachrinne säubern


Bevor die Regenzeit und der Schnee eintrifft, sollte man vor Winteranfang auch die Zisterne und die Dachrinne säubern. Im Zulauf des Wassers müssen außerdem auch alle Filter nochmals gesäubert und eventuell gewechselt werden. Diese Säuberung sollte allerdings erst im November stattfinden, wenn die Bäume ihre Blätter bereits verloren haben.