
Wege und Sitzplätze selbst anlegen
So wird’s gemacht:
Zunächst wird die Form mit Holzpflöcken oder Eisenstäben markiert. Um den oberen Teil der Stöckchen wird nun eine Schnur gewickelt, die die einzelnen Stäbe miteinander verbindet und so den Verlauf des Weges anzeigt. Um die Form zu finden, können Sie sich auch mit einem Gartenschlauch behelfen. Beurteilen Sie abschließend Ihr Werk vom ersten Stock oder einer höher gelegenen Terrasse. Wenn die Form gefällt, kann man die Kontur des Weges oder Sitzplatzes auch mit hellem Sand oder Kalk nachzeichnen.
Tragschicht
Stärke: Die Tragschicht sorgt für einen stabilen Untergrund, unterbindet Kapillarströme (aufsteigendes Wasser) aus dem Erdreich und lässt Oberflächenwasser versickern. Ihre Stärke hängt von der Bodenbeschaffenheit, den klimatischen Bedingungen und der späteren Nutzung des Belages ab. Für Fußwege reichen in der Regel 15–25 cm. Werden Wege mit PKWs befahren, so sind 30–40 cm erforderlich. Auch bei moorigen oder lehmigen Böden geht man auf diese Stärke, um Senkungen des Pflasters zu verhindern. Stößt man beim Graben gleich nach der Humusschicht auf steinigen Boden, so kann die Tragschicht dagegen auf zirka 10 cm reduziert werden.
Material: Am besten eignet sich ein kornabgestuftes Mineraliengemisch wie Kiessand (0/32 mm), Kalkbruch (0/30 mm) oder Schotter (Körnung 0/45 mm). Durch die unterschiedlichen Korngrößenanteile lässt sich das Gemisch gut verdichten. In jeder Gegend gibt es andere verwendbare Materialien, fragen Sie beim örtlichen Kies- oder Schotterwerk nach.
Einbau: Man trägt das Material erdfeucht und schichtweise auf und verdichtet es mit einer Rüttelplatte. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Schicht um bis zu 30 % setzt. Die Unebenheiten sind mit neuem Material so auszugleichen, dass sich am Ende ein Planum mit dem richtigen Endgefälle ergibt.
So wird’s gemacht:
Zunächst wird die Form mit Holzpflöcken oder Eisenstäben markiert. Um den oberen Teil der Stöckchen wird nun eine Schnur gewickelt, die die einzelnen Stäbe miteinander verbindet und so den Verlauf des Weges anzeigt. Um die Form zu finden, können Sie sich auch mit einem Gartenschlauch behelfen. Beurteilen Sie abschließend Ihr Werk vom ersten Stock oder einer höher gelegenen Terrasse. Wenn die Form gefällt, kann man die Kontur des Weges oder Sitzplatzes auch mit hellem Sand oder Kalk nachzeichnen.
Tragschicht
Stärke: Die Tragschicht sorgt für einen stabilen Untergrund, unterbindet Kapillarströme (aufsteigendes Wasser) aus dem Erdreich und lässt Oberflächenwasser versickern. Ihre Stärke hängt von der Bodenbeschaffenheit, den klimatischen Bedingungen und der späteren Nutzung des Belages ab. Für Fußwege reichen in der Regel 15–25 cm. Werden Wege mit PKWs befahren, so sind 30–40 cm erforderlich. Auch bei moorigen oder lehmigen Böden geht man auf diese Stärke, um Senkungen des Pflasters zu verhindern. Stößt man beim Graben gleich nach der Humusschicht auf steinigen Boden, so kann die Tragschicht dagegen auf zirka 10 cm reduziert werden.
Material: Am besten eignet sich ein kornabgestuftes Mineraliengemisch wie Kiessand (0/32 mm), Kalkbruch (0/30 mm) oder Schotter (Körnung 0/45 mm). Durch die unterschiedlichen Korngrößenanteile lässt sich das Gemisch gut verdichten. In jeder Gegend gibt es andere verwendbare Materialien, fragen Sie beim örtlichen Kies- oder Schotterwerk nach.
Einbau: Man trägt das Material erdfeucht und schichtweise auf und verdichtet es mit einer Rüttelplatte. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Schicht um bis zu 30 % setzt. Die Unebenheiten sind mit neuem Material so auszugleichen, dass sich am Ende ein Planum mit dem richtigen Endgefälle ergibt.

