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Gehölzschnitt

Gehölze im Garten brauchen regelmäßige Schnittpflege. Das hält sie jung und schön in Form. Bei Nutzgehölzen hängt vom richtigen Schnitt der Ertrag ab.

Zum richtigen Zeitpunkt gut abschneiden

Gehölze im Garten brauchen regelmäßige Schnittpflege. Das hält sie jung und schön in Form. Bei Nutzgehölzen hängt vom richtigen Schnitt der Ertrag ab.

Foto: Max Bahr

Foto: Max Bahr

Wann Gehölze im Jahr geschnitten werden sollten, ist abhängig von der Gehölzart. Kern- und Steinobst schneidet man von November bis Februar, Kirschen und Pfirsiche im Juli/August. Sommerblühende Ziersträucher sind im März/April an der Reihe. Bei den Frühjahrsblühern sollte man bis zum Mai warten, bevor die Schere angesetzt wird. Mehr zu Zeitpunkt und Rückschnitt von Gehölzen erfahren Sie hier. 

Wichtig ist es auch, das richtige Schneidwerkzeug zu nehmen. Zweischneidige Gartenscheren sind für dünnere und noch nicht stark verholzte Zweige geeignet. Ambossscheren werden gut mit härterem Holz fertig. Und wenn’s noch dicker kommt, greift man zu einer Astschere oder nimmt eine Säge. Für hohe Gehölzregionen bieten sich lange Astschneider an oder auch ein Teleskopstiel, auf den man eine Baumschere bzw. Gärtnersäge aufstecken kann. 

Immer sollte die Schnittfläche glatt und auch so klein wie möglich sein. Sowohl die Schere als auch die Säge muss deshalb scharf sein und im rechten Winkel zur Zweig- bzw. Aststellung angesetzt werden. Lange und schwere Ästeschneidet man zum Stamm hin in Etappen zurück, damit sie nicht ausreißen. Ratsam ist es zudem, alle Schnittwunden, die größer sind als eine Euro-Münze, mit einem Wundpflegemittel zu behandeln. Das fördert die Wundheilung und verhindert das Eindringen von Krankheiten. Den Gehölzschnitt sollte man häckseln und als Mulch verwenden oder unter das Kompostmaterial mischen.
 




Quelle: ivg
Weblink: www.ivg.org