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Grüner Experimentierplatz für kleine Gärtner

Es muss sich was tun, sonst wird es Kindern im Garten schnell langweilig. Schnellwüchsige und unkomplizierte Pflanzen sind daher bei den Kleinen für das eigene Stückchen Grün gefragt.

Foto: CMA

Foto: CMA

Schmiegsame Zweige zum Bauen und Flechten 

Ideal sind z. B. frische Weidenruten. Die schmiegsamen Zweige können mühelos zum Bogen, zum Zelt oder zu anderen Formen gebunden werden. Schlagen die Weiden aus, verändert sich das Aussehen der grünen Bauwerke unablässig. Straflos darf, ja muss sogar geschnitten werden, um die Weiden in Form zu halten. Das liefert Material zum Bauen, Flechten und natürlich auch für Weidenpfeifchen, die entstehen, wenn sich durch Klopfen das Mark aus der Rinde löst und man Pfeiflöcher in die Rinde schneidet. 



Schneller Wuchs mit schöner Blüte

Stöcke oder Leitern geben schnell wachsenden Schlingern Halt. Jeden Tag ein deutliches Stück höher schieben sich z. B. die Triebe der Prunkwinde (Ipomoea tricolor), die zuverlässig jeden Morgen neue Blüten öffnet. Rasch an Höhe gewinnen Glockenrebe, Rankende Kletterkapuzinerkresse (Tropaeolum peregrinum) und Feuerbohnen. Letztere lassen sich beim Keimen beobachten, wenn man die Bohnenkerne vor dem Pflanzen in feuchte Watte legt. Natürlich dürfen auch Zierkürbisse beim kleinen Gärtner wachsen. Ihr Gewicht erfordert aber stabilen Halt.

Für Große und Kleine Akteure im Garten
Sonnenblumen sind Klassiker für den experimentellen Kindergarten. Wie ein Märchen erscheint die rasante Verwandlung des kleinen Samenkorns in eine Riesenpflanze. Nicht weniger rasch, aber in die Horizontale wachsen die niedrigen Kapuzinerkressen (Tropaeolum majus), deren Blüten und Blätter essbar sind. Süß schmecken auch die Blütenböden der Wegmalve (Malva sylvestris). Mit zierlichen Blüten und eigentümlich aufgetriebenen Früchten beeindruckt die Jungfer in Grün (Nigella). Die flachen silbrigen Früchte des Judassilberlings (Lunaria annua) reizen genauso zum Spielen wie die Löwenmäulchen, die auf Fingerdruck den Rachen aufsperren. Ringelblume, Fleißiges Lieschen oder Eisbegonien können ihre Farben dazwischen setzen. Auch ein paar Erdbeeren zum Naschen oder eine Tomatenpflanze mit winzigen Cocktailtomaten machen kleinen Gärtnern Spaß. Nur Fingerhut, Engelstrompete, Goldregen und andere Pflanzen mit giftigen Inhaltsstoffen haben im Experimentierfeld der Kleinen nichts zu suchen.

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Quelle: cma
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