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Düngen – organisch oder mineralisch?

Am Dünger scheiden sich die Geister. Der eine schwört auf Mineraldünger, der andere nutzt Hornspäne, Kompost oder Pflanzenjauchen. Manch ein Gartenfreund erwartet, dass der Boden von selbst alles liefert, was die Pflanzen brauchen.

Wenn der natürliche Kreislauf funktioniert, muss tatsächlich nicht gedüngt werden. Aber wenn Rasenschnitt und Herbstlaub mit der Grünabfuhr verschwinden und der Salatkopf auf dem Mittagstisch landet, muss Düngung den Nährstoffverlust im Boden ausgleichen.

Mineralischer Dünger als schnelle Nährstoffquelle
Als Grundnährstoffe sind Stickstoff, Phosphor und Kalium nötig, ferner Magnesium, Calcium, Schwefel und Spurenelemente. Besteht akuter Bedarf an diesen Substanzen, liefert mineralischer Dünger das Nötige am schnellsten nach. Die Mineralien können direkt von der Pflanze aufgenommen werden. Allerdings muss die Mineraldüngermenge wohl dosiert sein, damit zu hohe Konzentrationen nicht das Pflanzengewebe schädigen und überschüssige Düngersalze nicht ins Grundwasser gelangen. 





Quelle: cma
Weblink: www.cma.de