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Rund und praktisch: Sähilfe für Kräuter, Zierpflanzen und Gemüse

Das neue Gartenjahr beginnt für viele Hobbygärtner mit der Pflanzenanzucht auf der hellen, warmen Fensterbank. Immer beliebter werden dabei sogenannte Saatplatten. Das sind praktische Sähilfen aus dünnem, zweilagigem Spezialpapier, in denen das Saatgut bereits saatfertig eingebettet ist.

Foto: SUET

Foto: SUET

Zur Wahl stehen Saatplatten (Verfahren Eschwege) mit Gemüsesamen (z.B. Tomate und Salat), Samen von Zierpflanzen (z.B. Petunie und Tagetes) sowie Samen der beliebtesten Kräuter (z.B. Schnittlauch, Petersilie und Basilikum). Gartenfreunde können zwischen runden und rechteckigen Saatplatten unterschiedlicher Größen wählen. So ist es buchstäblich im Handumdrehen möglich, schnell und sicher Blumentöpfe, Schalen und Ampeln ebenso zu besäen wie Zimmergewächshäuschen oder später draußen Balkonkästen.

Die Handhabung der praktischen Sähilfen ist denkbar einfach. Man füllt die jeweiligen Anzuchtgefäße mit Erde. Dazu sollte eine spezielle Anzuchterde (z.B. Compo Sana) genommen werden, die in der Zusammensetzung auf die Bedürfnisse keimender Samen sowie heranwachsender Jungpflanzen abgestimmt ist. Die Saatplatten legt man auf die Anzuchterde, gießt sie an und deckt die Sähilfen etwa einen halben Zentimeter dick mit Erde ab.

Schon nach kurzer Zeit beginnen die zwischen dem Spezialpapier eingebetteten Samen zu keimen und sich zu kräftigen Jungpflanzen zu entwickeln. Tomaten, Salat, Tagetes oder Petunien wird man dann zu gegebener Zeit pikieren und schließlich auspflanzen. Petersilie oder Schnittlauch, die beispielsweise in Blumentöpfen angezogen wurden, kann man darin durchaus belassen und zum Verfeinern von Speisen erntefrisch verwerten.