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Der Folienteich

Vor allem für größere Gartenteiche bietet sich die Anlage mit Teichfolie an. Die Form kann hier, im Gegensatz zum Fertigteich, frei gewählt werden.

Foto: Heissner AG

Foto: Heissner AG

PVC, oje, oje – die Folienarten

Im Fachhandel erhält man meist die preisgünstigen PVC-Folien (ab 0,5 mm), die einfach zu handhaben sind: Man kann die einzelnen Bahnen passgenau an Ort und Stelle mit einem Kaltschweißmittel zusammen fügen. Hier müssen Sie größte Sorgfalt walten lassen, sonst besteht die Gefahr, dass die Folie an den Nahtstellen undicht ist. Vor einigen Jahren geriet PVC ins Kreuzfeuer der Kritik, da es Weichmacher und das Schwermetall Cadmium enthält. Mittlerweile haben die Hersteller die strittigen Anteile verringert.

Umweltfreundlicher sind PE- und EVA-Folien, die allerdings der Händler oder Folienlieferant verschweißen muss. Oft erhält man keine passgenauen Folienstücke, so dass bei der Verlegung viel Verschnitt anfällt. Sie sind meist dicker (> 1 mm) und steifer als PVC-Folien und daher schwieriger zu verarbeiten. Sehr elastisch und geschmeidig ist hingegen Kautschuk-Folie (EPDM). Sie ist einfach zu verlegen und hält gleichzeitig hohen Belastungen stand. Die Bahnen können ebenfalls durch Kaltkleber vor Ort zusammen gefügt werden. Allerdings ist sie teuer und relativ selten im Fachhandel erhältlich. Aber egal, für welche Folienart Sie sich entscheiden: Wenn Sie keine Erfahrung im Verschweißen von Folien haben, ist es prinzipiell ratsam, diesen Arbeitsgang von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen.