
Freunde fürs Leben – Stauden in der Rabatte
Klassisches Vorbild der Stauden-Rabatte ist das englische Border, dessen engagierte Protagonistin Gertrude Jekyll (1843-1932) war. Bekannt ist sie für ihre umfangreiche Züchtungs- und Sichtungsarbeit bei Stauden sowie für ihre beispielhaften Gartenanlagen.
Die ersten Staudenrabatten
Gertrude Jekyll begann Ende des 19.Jahrhunderts Staudenbeete anzulegen und Stauden miteinander zu kombinieren. Die Anwesen der englischen Landhäuser boten mit ihrer Weitläufigkeit hierfür eine ideale Kulisse. Zur damaligen Zeit entstanden Rabatten von mehr als 30 Meter Länge und bis zu 5 Metern Tiefe. Man konnte also „stundenlang“ an Blatt- und Blütenmeeren entlang spazieren, schauen und genießen. Ganze Heerscharen von Gärtnern sorgten dafür, dass kein verwelktes Blatt die Betrachter störte. Unsere heutigen Gärten sind zwar kleiner und überschaubarer geworden, doch Rabatten tragen immer noch einen wesentlichen Teil zur Gestaltung der Gärten bei. Sie werden in Größe und Form passend zum Grundstück angelegt, können an Wegen und Treppen die Besucher begleiten oder finden ihren Platz in einer beschaulichen Gartenecke. Manche Rabatten werden gepflanzt, um eine optische Linie zwischen dem Zier- und Nutzgarten zu zeichnen, andere sorgen im gemischten Doppel mit Gehölzen, Rosen oder einjährigen Sommerblumen und Blumenzwiebeln für Aufsehen.
Stauden mit Klasse
Klassisch ist die hintere Begrenzung einer Stauden-Rabatte durch eine Mauer oder Hecke. Eine Einfassung durch Rasenkanten, Wege- oder Trittplatten dient als Begrenzung, Kletterpflanzen schaffen eine optische Verbindung zur Mauer. Der Aufbau einer solchen Rabatte ist ganz einfach: Prächtige Solitär- oder besonders auffällige Leitstauden dominieren das Beet im Hintergrund. Dazu lassen sich Pflanzen aus der großen Gruppe der Begleitstauden setzen. Sie dienen der Rahmenbepflanzung und setzen die Leitstauden erst so richtig in Szene. Die noch verbleibende Fläche kann mit Füllstauden vervollständigt werden. Die meisten Stauden mögen Gesellschaft und sind in der Gruppe erst richtig schön anzusehen. Daher sollten immer mindestens drei Pflanzen derselben Art zusammen gepflanzt werden. Die spätere Blütenfülle einer solchen Gruppe bildet zudem Farbmotive, die dem Auge des Betrachters Ruhepole bieten. Kann eine Rabatte von allen Seiten betrachtet werden, sollten die Pflanzen nach ihrer Wuchshöhe gestaffelt von der Mitte zu den Seiten herabfließen. Vorder- und Rückseite können spiegelbildlich angeordnet sein.
Mit einer sorgfältigen Pflanzenauswahl werden farbliche Akzente gesetzt. Einen starken Kontrast erzielt man mit blauen und orangefarbigen Blüten, ebenso mit gelb und violett blühenden Stauden. Wer es eher harmonisch mag, kombiniert unterschiedliche Farbnuancen einer Blütenfarbe: beispielsweise von leuchtendem Gelb über warmem Orange bis hin zu feurigem Rot. Oder treibt es jemand lieber farbenfroh bunt? Auch sehr schön, da empfiehlt sich zusätzlich an einen Ruhepol für das Auge zu denken, beispielsweise einen zur Kugel geschnittenen Buchsbaum in die Rabatte zu pflanzen. Er rundet sprichwörtlich ein Beet harmonisch ab.
Quelle: BdS
Weblink: www.stauden.de
Klassisches Vorbild der Stauden-Rabatte ist das englische Border, dessen engagierte Protagonistin Gertrude Jekyll (1843-1932) war. Bekannt ist sie für ihre umfangreiche Züchtungs- und Sichtungsarbeit bei Stauden sowie für ihre beispielhaften Gartenanlagen.
Foto: BdS
Gertrude Jekyll begann Ende des 19.Jahrhunderts Staudenbeete anzulegen und Stauden miteinander zu kombinieren. Die Anwesen der englischen Landhäuser boten mit ihrer Weitläufigkeit hierfür eine ideale Kulisse. Zur damaligen Zeit entstanden Rabatten von mehr als 30 Meter Länge und bis zu 5 Metern Tiefe. Man konnte also „stundenlang“ an Blatt- und Blütenmeeren entlang spazieren, schauen und genießen. Ganze Heerscharen von Gärtnern sorgten dafür, dass kein verwelktes Blatt die Betrachter störte. Unsere heutigen Gärten sind zwar kleiner und überschaubarer geworden, doch Rabatten tragen immer noch einen wesentlichen Teil zur Gestaltung der Gärten bei. Sie werden in Größe und Form passend zum Grundstück angelegt, können an Wegen und Treppen die Besucher begleiten oder finden ihren Platz in einer beschaulichen Gartenecke. Manche Rabatten werden gepflanzt, um eine optische Linie zwischen dem Zier- und Nutzgarten zu zeichnen, andere sorgen im gemischten Doppel mit Gehölzen, Rosen oder einjährigen Sommerblumen und Blumenzwiebeln für Aufsehen.
Stauden mit Klasse
Klassisch ist die hintere Begrenzung einer Stauden-Rabatte durch eine Mauer oder Hecke. Eine Einfassung durch Rasenkanten, Wege- oder Trittplatten dient als Begrenzung, Kletterpflanzen schaffen eine optische Verbindung zur Mauer. Der Aufbau einer solchen Rabatte ist ganz einfach: Prächtige Solitär- oder besonders auffällige Leitstauden dominieren das Beet im Hintergrund. Dazu lassen sich Pflanzen aus der großen Gruppe der Begleitstauden setzen. Sie dienen der Rahmenbepflanzung und setzen die Leitstauden erst so richtig in Szene. Die noch verbleibende Fläche kann mit Füllstauden vervollständigt werden. Die meisten Stauden mögen Gesellschaft und sind in der Gruppe erst richtig schön anzusehen. Daher sollten immer mindestens drei Pflanzen derselben Art zusammen gepflanzt werden. Die spätere Blütenfülle einer solchen Gruppe bildet zudem Farbmotive, die dem Auge des Betrachters Ruhepole bieten. Kann eine Rabatte von allen Seiten betrachtet werden, sollten die Pflanzen nach ihrer Wuchshöhe gestaffelt von der Mitte zu den Seiten herabfließen. Vorder- und Rückseite können spiegelbildlich angeordnet sein.
Mit einer sorgfältigen Pflanzenauswahl werden farbliche Akzente gesetzt. Einen starken Kontrast erzielt man mit blauen und orangefarbigen Blüten, ebenso mit gelb und violett blühenden Stauden. Wer es eher harmonisch mag, kombiniert unterschiedliche Farbnuancen einer Blütenfarbe: beispielsweise von leuchtendem Gelb über warmem Orange bis hin zu feurigem Rot. Oder treibt es jemand lieber farbenfroh bunt? Auch sehr schön, da empfiehlt sich zusätzlich an einen Ruhepol für das Auge zu denken, beispielsweise einen zur Kugel geschnittenen Buchsbaum in die Rabatte zu pflanzen. Er rundet sprichwörtlich ein Beet harmonisch ab.
Quelle: BdS
Weblink: www.stauden.de
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