Gärtnern bei Hitze und Trockenheit
27.08.2025

Gärtnern bei Hitze und Trockenheit

Eine oder mehrere Regentonnen gehören in jeden Garten, um Blumen und Pflanzen mit Regenwasser zu gießen. Dabei gilt: Besser am frühen Morgen bewässern, um die Pflanzen zu schonen und weniger Wasser durch Verdunstung zu verlieren. Lässt sich das abendliche Gießen nicht vermeiden, sollte man die Pflanzen so spät wie möglich wässern.

Besser am frühen Morgen bewässern, um die Pflanzen zu schonen und weniger Wasser durch Verdunstung zu verlieren. Foto: Compo/akz-o
Besser am frühen Morgen bewässern, um die Pflanzen zu schonen und weniger Wasser durch Verdunstung zu verlieren. Foto: Compo/akz-o
„Statt täglich kurz und oberflächlich zu gießen“, rät Dipl. Gartenbauingenieur Werner Peitzmann, „besser nur alle paar Tage, dafür aber durchdringend und reichlich wässern.“ So erreiche das Wasser auch tatsächlich die Wurzeln der Pflanzen. Das gelte besonders für Gartenpflanzen, denen ein größerer Wurzelraum zur Verfügung stehe. „Balkon- oder Kübelpflanzen benötigen hingegen durchweg häufiger Wasser, da das Erdvolumen im Topf oder Balkonkasten begrenzt ist.“

Auflockern der obersten Bodenschicht durch flaches Hacken oder Mulchen schützt den Boden außerdem vor Austrocknung. Zusätzlichen Sonnenschutz bietet zum Beispiel ein Bio-Gartenmulch aus 100 Prozent naturbelassenem Miscanthus. „Der besonders helle Miscanthus aus regionalem Anbau, auch als Elefantengras bekannt, reflektiert effizient die Sonnenstrahlen“, so der Experte, „und schützt so den Boden noch besser vor Hitze und Austrocknung.“ 
Wolle hat ein besonders hohes Wasserspeichervermögen, sodass die Pflanzen auch in Hitzeperioden besser mit Feuchtigkeit versorgt werden. Foto: Compo/akz-o
Wolle hat ein besonders hohes Wasserspeichervermögen, sodass die Pflanzen auch in Hitzeperioden besser mit Feuchtigkeit versorgt werden. Foto: Compo/akz-o
„Wenn Sie Ihre Garten- und Balkonpflanzen mit allen notwendigen Nährstoffen versorgen, machen Sie sie widerstandsfähiger gegenüber Trockenphasen“, erklärt Werner Peitzmann. Besonders empfehlenswert sei ein Dünger auf Basis natürlicher Inhaltsstoffen wie Schafwolle. Die Wolle habe ein besonders hohes Wasserspeichervermögen, sodass die Pflanzen auch in Hitzeperioden besser mit Feuchtigkeit versorgt werden. Gleichzeitig sorgen die organischen Rohstoffe dafür, dass die Bodenorganismen aktiviert und so die Nährstoffe im Boden besser für die Pflanzen verfügbar gemacht werden.
Quelle: Compo / akz-o
Resümee von Andrea Schaffeld (Redaktion “gartennetz.de“)

Regenwasser aus Regentonnen ist ideal zur Bewässerung im Garten. Gegossen wird am besten früh morgens, um Verdunstung zu minimieren, abends möglichst spät. Statt täglich oberflächlich zu wässern, empfiehlt sich alle paar Tage ein gründliches Gießen, damit das Wasser tief zu den Wurzeln gelangt. Kübelpflanzen brauchen aufgrund ihres begrenzten Erdvolumens häufiger Wasser. Flaches Hacken oder Mulchen schützt den Boden vor Austrocknung, Miscanthus-Mulch reflektiert zusätzlich Sonnenstrahlen. Nährstoffversorgung, etwa mit Schafwolldünger, stärkt die Pflanzen, verbessert die Wasserspeicherung und aktiviert Bodenorganismen.


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