Keine Chance für Schädlinge: umweltfreundliche Ungezieferbekämpfung im Garten

Manchmal ist es zum Verzweifeln – gerade wuchsen die Tomaten noch wunderbar in die Höhe, die ersten Früchte reiften heran und schon sind auf ihnen braune Flecken zu erkennen. Auch bei den Gurken werden die Blätter langsam welk.

Foto: pixabay.com
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Im Garten gibt es zahlreiche Pilze und Schädlinge, die Nutzpflanzen und Blumen schwächen oder sogar vernichten. Aber Vorsicht mit der Chemiekeule: Es gibt zu Bekämpfung von Schädlingen viele natürliche Alternativen, die effektiv und trotzdem schonend wirken.

Pflanzen auf natürliche Weise schützen

Bei vielen Gärtnern geht der Trend zur natürlichen Schädlings- und Ungezieferbekämpfung. In manchen Fällen kann somit auch einem Befall vorgebeugt werden. Chemische Vernichtungsmittel gehen nicht nur den Schädlingen an den Kragen, sondern reduzieren auch den Bestand an Nützlingen wie Schmetterlingen oder Bienen. Wir haben die besten Alternativen zusammengefasst und uns mit der Wirkweise beschäftigt.

Bekämpfung von Blattläusen

Die kleinen, hartnäckigen Schädlinge lassen sich in geringer Anzahl mit einem harten Wasserstrahl bekämpfen. Treten sie jedoch in großer Population auf, ist der Griff zu einem chemischen Mittel nicht weit. Doch halt, Blattläuse lassen sich auch auf natürliche Art bekämpfen. Dazu reicht es aus, einen Liter Wasser mit etwa zehn Waschnüssen aufzukochen und daraus einen Sud herzustellen. Anschließend genügt es, die befallenen Pflanzen bereits einmalig damit zu besprühen. Für den schnellen Weg eignet sich fertiges Waschnusskonzentrat aus der Flasche.

Mehltau eindämmen

Die Pilzerkrankung tritt häufig bei Kürbis, Zucchini oder Gurke auf. Mehltau führt dazu, dass die gesamte Pflanze schneller welkt und unter Umständen nicht alle Früchte bis zur Ernte ausbildet. Mehltau ist an einem weißen, mehligen Belag auf der Blattoberfläche erkennbar. Damit es nicht zu einem Absterben der Pflanze kommt, ist Milch ein natürliches Schädlingsbekämpfungsmittel.

Darin enthalten ist Natriumphosphat. Stellen Sie ein Gemisch im Verhältnis 1:8 her und Sie können die bereits befallenen Blätter damit einsprühen. Wird die Prozedur zweimal in der Woche durchgeführt, zerstört das den Pilz und stärkt die Abwehrkräfte der Pflanze. Damit es ein wirksames, natürliches Fungizid wird, sollte nur frische Milch aus dem Bioladen, vom Bauernhof oder der Milchzapfstelle dafür verwendet werden.

Bereits durch Mehltau abgestorbene Blätter müssen im Restmüll entsorgt werden, damit der Pilz nicht weiter in den Boden gelangt.

Tierische Schädlinge fernhalten

Jauchen und Sud können aus unterschiedlichen Pflanzen hergestellt werden. Ackerschachtelhalm, Brennnesseln, Holunderblüte oder Farne können mindestens einen Tag im Wasser stehen gelassen werden und anschließend aufgekocht werden. Nun werden die Pflanzenbrühen einfach wie Gießwasser genutzt. Damit lassen sich Maulwürfe, Wühlmäuse, Schnecken, Ameisen oder Blattläuse fernhalten. Sind die Schädlinge zu hartnäckig, muss ein zweites oder drittes Mal damit gegossen werden.

Verbeugende Ungezieferbekämpfung

Ein erster Schritt ist es, um die empfindlichen Pflanzen eine Barriere zu errichten, damit Schnecken und andere Schädlinge keine Chance haben. Dazu zählen engmaschige Netze, hauchdünne Vliese oder Kunststoff zur Errichtung einer Schneckensperre. Vor allem Schnecken sind im Gemüsebeet hartnäckig, da sie in den jungen Pflanzen und Salaten leckere Nahrung finden.

In manchen Fällen kommen die Schädlinge aus dem Boden gekrochen, weshalb es sich besonders bei Hochbeeten lohnt, die Konstruktion von unten mit einem dünnmaschigen Gitter gegen Mäuse und Schnecken zu schützen. Vliese und Netze lassen sich einfach auf die Pflanzen legen, ohne das Wachstum und die Wasserzufuhr zu beeinträchtigen. Ein Vlies eignet sich allerdings auch unter dem Erdreich, um Unkraut fernzuhalten.

Einen ebenfalls wirkungsvollen Effekt haben einige Pflanzen auf kriechende oder fliegende Schädlinge. Schnecken halten sich gern von Tagetes‘ stark aromatischen Kräutern fern – Blattläuse mögen diese ebenfalls nicht. Meerrettich ist für Kartoffelkäfer ein No-Go, ebenso wie Knoblauch für Wühlmäuse. Auch ein nährstoffreicher Boden, der im Winter mit Laub geschützt wird, sorgt für eine gesunde Bodenkultur und hält Schädlinge fern.

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