Von drinnen nach draußen: Jungpflanzen abhärten und auspflanzen
03.04.2024

Von drinnen nach draußen: Jungpflanzen abhärten und auspflanzen

Der Frühling ist eine Zeit des Neubeginns, nicht nur für die Natur, sondern auch für unseren Gemüsegarten. Besonders spannend wird es, wenn die Jungpflanzen, die liebevoll im Haus oder im Gewächshaus vorgezogen wurden, bereit sind, ihren Platz im Freiland einzunehmen. Doch bevor sie das tun können, benötigen sie eine kleine Eingewöhnungsphase, um sich an die neuen Bedingungen unter freiem Himmel zu gewöhnen. Dieser Prozess wird als "Abhärten" bezeichnet und ist entscheidend für das Überleben und Gedeihen Ihrer Pflanzen.

Foto: Frank Holleman - Unsplash
Foto: Frank Holleman - Unsplash

Die Kunst des Abhärtens

Das Abhärten ist ein schrittweiser Prozess, bei dem die Pflanzen langsam an die direkte Sonneneinstrahlung, Wind und die schwankenden Temperaturen des Frühlings gewöhnt werden. Beginnen Sie etwa eine Woche, bevor Sie planen, Ihre Pflanzen ins Freiland zu setzen. Stellen Sie Ihre Jungpflanzen zunächst für ein paar Stunden täglich an einen geschützten, halbschattigen Platz im Freien. Verlängern Sie diese Zeit täglich ein wenig, bis die Pflanzen die meiste Zeit des Tages draußen verbringen können.

Der richtige Zeitpunkt

Achten Sie auf die Frostgrenze in Ihrer Region. Die meisten Sommergemüse, wie Tomaten, Paprika und Auberginen, sind sehr frostempfindlich. Diese sollten erst nach den letzten erwarteten Frösten ins Freie gesetzt werden. Ein Blick auf den Wetterbericht und ein wenig Erfahrungswissen helfen, den idealen Zeitpunkt nicht zu verpassen.

Schritt für Schritt ins Freiland

  1. Wählen Sie den richtigen Standort: Die meisten Gemüsesorten lieben die Sonne, also wählen Sie einen Platz, der mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält. Achten Sie auch darauf, dass der Boden gut durchlässig und reich an organischem Material ist.
  2. Boden vorbereiten: Lockern Sie den Boden mit einer Gartenforke auf und mischen Sie Kompost oder anderen organischen Dünger ein, um den Nährstoffgehalt zu erhöhen.
  3. Pflanzlöcher graben: Die Löcher sollten so tief und breit sein, dass die Wurzelballen der Jungpflanzen hineinpassen, ohne dass die Wurzeln gebogen oder gequetscht werden.
  4. Pflanzen einsetzen: Nehmen Sie jede Pflanze vorsichtig aus ihrem Topf und setzen Sie sie in das vorbereitete Loch. Füllen Sie das Loch mit Erde und drücken Sie diese leicht an, um die Pflanze zu stabilisieren.
  5. Gießen: Nach dem Pflanzen ist es wichtig, gründlich zu gießen, um den Boden um die Wurzeln herum zu festigen und für eine gute Wasserversorgung zu sorgen.

Ein sanfter Übergang

Auch nach dem Auspflanzen können junge Pflanzen von einem Schutz profitieren, besonders wenn unerwartet kühle Temperaturen oder starke Winde drohen. Eine Abdeckung mit Vlies oder einem speziellen Pflanzenschutz kann hier Wunder wirken und die Pflanzen in ihren ersten Tagen im Freiland schützen.

Das Auspflanzen von Jungpflanzen ist ein Höhepunkt der Gartensaison. Mit Sorgfalt und Vorbereitung können Sie den Übergang für Ihre Pflanzen so sanft wie möglich gestalten und den Grundstein für eine erfolgreiche Erntesaison legen.
Quelle: gartennetz.de

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