Welche Wuchsform?

Hoch-, Halbstamm oder Spindelbusch? Die Entscheidung für eine Wuchsform hat optische Gründe, doch auch die Gartengröße spielt eine Rolle. Außerdem ist es wichtig, ob die Früchte bequem geerntet werden können.

Zeichnung: Stahl

Zeichnung: tub-a

Ein Hoch- oder Halbstamm sieht sehr malerisch im Garten aus: Im Frühjahr blüht er üppig, im Herbst trägt er eine Unmenge an rotbackigen Äpfeln und selbst im Winter haben die kahlen Äste eine stark grafische Wirkung. Stellen Sie ihn an eine Stelle, die Sie betonen möchten. Wenn Sie einen Hoch- oder Halbstamm pflanzen möchten, sollte Ihr Garten allerdings eine Größe von 600–800 qm haben.

Die gleiche Fläche, die ein Hoch- oder Halbstamm beansprucht, benötigen 8–10 Spindelbüsche. So bringt man auf kleiner Fläche viele verschiedene Obstsorten unter. Bei Spindelbüschen genügt ein Pflanzabstand von 1,8–2,2 m. Auch die Höhe ist begrenzt, 2,5 m werden kaum überschritten. So kann man alle Arbeiten an den Spindelbüschen bequem durchführen, höchstens Hocker oder Haushaltsleiter werden benötigt. Dennoch bringt ein Spindelbusch etwa 20–30 kg Früchte hervor (zum Vergleich: ein Hochstamm 6–8 Zentner).

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