Guck mal, was da sprießt

Endlich – die grauen Wintertage sind gezählt! Mit Schneeglöckchen und Krokussen haben die ersten Frühlingsboten Einzug gehalten. Nach langen grauen Tagen erwacht der Garten zu neuem Leben. Jetzt ist Ihr grüner Daumen gefordert: März ist die richtige Zeit, mit der Aussaat von Sommerblumen und Gemüse zu beginnen.

Foto:Einheitserde Werksverband e.V.

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Die Aussaat von Sommerblumen und Gemüse kann beginnen 

Aber Vorsicht: Nicht jeder Samen will jetzt schon in kühler Erde versinken, mahnt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG). Während Möhren, Petersilie oder Radieschen bereits Anfang März bedenkenlos im Freiland ausgebracht werden können, sollten Bohnen- oder Gurkensamen noch einige Wochen im Tütchen bleiben. Wieder andere Pflanzen wie Löwenmaul, Zinnie, Gartenaster, Tomate oder Kürbis mögen eine so genannte Vorkultur in Saatschalen, die im Zimmer oder Kleingewächshaus bleiben.
Lassen Sie sich von den ersten Sonnentagen nicht verlocken, diese Wämeliebhaber zu schnell ins Freie zu bringen. Alles, was keinen Frost verträgt, darf erst nach den Eisheiligen (also nach dem 14. Mai) an die frische Luft. Die Hinweise auf den Samentüten informieren in der Regel zuverlässig.

Verschaffen Sie den kleinen Samen optimale Bedingungen, damit sie zu starken Pflanzen heranwachsen. Für den Erfolg Ihrer Zimmeraussaat ist wesentlich die Qualität der Aussaaterde verantwortlich. Diese muss nährstoffarm, frei von Unkraut und arm an krankmachenden Mikroorganismen sein. Im Fachhandel finden Sie geeignete Produkte. Mindestens genauso wichtig: die Qualität des Saatguts. Seien Sie vorsichtig mit übrig gebliebenen Samen aus dem Vorjahr. Um sich vor Enttäuschungen zu schützen, sollten Sie unbedingt die Keimfähigkeit auf feuchtem Papier, Küchenvlies oder Sand testen.

Die meisten Pflanzen sind zwar Dunkelkeimer, wollen aber dennoch  nicht unter zu viel Erde begraben werden. Feine Samen wie Möhren oder Zwiebeln sollten nicht tiefer als 0,5 bis 1 cm liegen, robustere wie Erbsen oder Bohnen vertragen 2 bis 4 cm Erde über sich. Lichtkeimer – dazu gehören die meisten Kräuter – wollen lediglich leicht angedrückt, nicht jedoch mit Erde bedeckt werden. Damit Ihre Mühe nicht vergebens bleibt, dürfen die Samen niemals austrocknen. Gießen Sie regelmäßig, aber vorsichtig, um Verschwemmungen vor allem bei feinen Samen und Lichtkeimern zu vermeiden. Eine feine Brause eignet sich am besten. Optimale Keimbedingungen erreichen Sie durch Abdeckung der Beete und Saatschalen mit Vlies.

Wenn sich nach den Keimblättchen die ersten richtigen Blätter zeigen, haben Sie es fast geschafft: Jetzt brauchen die Keimlinge Platz. Heben Sie die Pflänzchen vorsichtig aus den Saatschalen und setzen sie einzeln in kleine Töpfe. Nach dem so genannten Pikieren sind Ihre Schützlinge zwar erst mal „pikiert“. Aber sie werden es Ihnen bald mit beachtlichem Wachstum danken. Der Sommer kann kommen.

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