Gärtnern ohne grünen Daumen
18.05.2026

Gärtnern ohne grünen Daumen

Der Wunsch nach einer grünen Oase endet für viele Einsteigerinnen und Einsteiger oft enttäuschend. Neuerwerbungen lassen schon nach wenigen Wochen die Blätter hängen, verfärben sich oder vertrocknen. Die Gründe dafür sind häufig nicht fehlendes Interesse oder zu wenig Pflege, sondern zu wenig Erfahrung oder grundlegende Missverständnisse über die Bedürfnisse der Pflanzen. Wer einige Grundprinzipien beachtet, kann auch ohne botanisches Vorwissen schnell Erfolge erzielen.

Mit ein paar grundlegenden Tipps gelingt es auch Garten-Einsteigern, Pflanzen zu einem gesunden Wachstum zu verhelfen. Foto: DJD/Compo/Witte Wattendorff
Mit ein paar grundlegenden Tipps gelingt es auch Garten-Einsteigern, Pflanzen zu einem gesunden Wachstum zu verhelfen. Foto: DJD/Compo/Witte Wattendorff

Wässern ist eine Frage der richtigen Menge

Wichtig für ein gesundes Pflanzenwachstum sind insbesondere drei Faktoren: Licht, Wasser und Nährstoffe. Die Wahl des passenden Standorts etwa hängt stets vom jeweiligen Gewächs ab. Manche Vertreter benötigen direktes Sonnenlicht, andere mögen es eher halbschattig. Der Wasserverbrauch von Pflanzen wird oft falsch eingeschätzt. Er ist meistens wesentlich geringer als angenommen. „Tatsächlich ist Staunässe einer der häufigsten Anfängerfehler. Stehen die Wurzeln dauerhaft im Wasser, fehlt es an Sauerstoff, Fäulnis setzt ein und die Pflanze vertrocknet paradoxerweise, da die geschädigten Wurzeln kein Wasser mehr transportieren können“, sagt Dipl.-Gartenbauingenieur Werner Peitzmann von der Firma Compo. Sein Tipp: Eine Drainageschicht schafft Abhilfe. Vor dem Griff zur Gießkanne empfiehlt sich zudem die Fingerprobe: Nur wenn die obere Erdschicht abgetrocknet ist, sollte gewässert werden.
Immer richtig dosiert. Fertigdünger machen es nicht nur Pflanzen-Einsteigern einfach, das Grün zu versorgen. Foto: DJD/Compo/Witte Wattendorff
Immer richtig dosiert. Fertigdünger machen es nicht nur Pflanzen-Einsteigern einfach, das Grün zu versorgen. Foto: DJD/Compo/Witte Wattendorff

Sicher düngen ohne Vorkenntnisse

Während das Gießen bei vielen zur Routine gehört, wird das Düngen häufiger vernachlässigt. Wann, wie viel und wie oft? Bei der Nährstoffgabe sind gerade Einsteigerinnen und Einsteiger ins grüne Hobby verunsichert. Die Sorge vor einer Überdosierung oder die Unsicherheit beim Anmischen der korrekten Konzentration führen dazu, dass Pflanzen eher unterversorgt werden. Wer es sich einfacher machen will, kann heute zu Fertiglösungen greifen. So umfasst etwa das Bio Ready-to-Use-Konzept von Compo einen Universaldünger, einen Grünpflanzendünger sowie ein Produkt für Blühpflanzen – alle direkt bereit zur Anwendung, ohne dass sie erst im Gießwasser verdünnt werden müssen. Zusätzlich hilft die Dosierhilfe in der Verschlussklappe bei der zeitsparenden und nachhaltigen Pflanzenpflege. Die Dünger enthalten zu 100 Prozent natürliche Inhaltsstoffe, die jeweils auch für den ökologischen Landbau geeignet sind. Nachhaltig ist auch die Verpackung, die größtenteils aus Recyclingmaterial besteht.
Resümee von Kaan Simler (Redaktion “gartennetz.de“)

Auch ohne viel Erfahrung gelingt der Einstieg in die Pflanzenpflege mit einigen einfachen Grundregeln. Entscheidend sind der passende Standort, maßvolles Gießen und eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung. Häufige Fehler wie Staunässe lassen sich durch Drainage und die Fingerprobe vermeiden. Praktische Fertigdünger erleichtern zudem die Versorgung und helfen Einsteigerinnen und Einsteigern dabei, Pflanzen gesund und dauerhaft vital zu halten.

Quelle: COMPO GmbH / DJD

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