Heimprojekt Holzterrasse
31.08.2012

Heimprojekt Holzterrasse

Der Garten ist Erholungs- und Rückzugsraum. Manchen reicht eine einfache Liege oder eine Hängematte, um auf dem heimischen Rasen die Seele baumeln zu lassen.

Doch man kann aus dem Garten mehr machen – zum Beispiel mit einer Holzterrasse, auf der man im Sommer viel mehr Aktivitäten in den Garten verlagern kann, ohne auf wackelndem Mobiliar das Gleichgewicht zu verlieren. Das Schöne daran ist, dass man sich zudem als Heimwerker beweisen kann, indem man den neuen Nutzungsbereich selbst baut.

Planung ist die halbe Miete

Am Anfang der Holzterrasse steht die sorgfältige Planung: Am schönsten und praktischsten zugleich ist natürlich eine Terrasse direkt am Haus. Dennoch kann es in manchen Fällen praktischer sein, das Terrain an einer anderen Stelle zu setzen: Maßgeblich ist die Sonneneinstrahlung, die man bestmöglich ausnutzen sollte. Denn ein hausnaher Bereich wird wenig genutzt, wenn er nachmittags und abends im kalten Schatten liegt.
An zweiter Stelle steht die Errechnung des Platzbedarfs: Neben den Quadratmetern für die gewünschten Garten-Möbel dürfen genügend Bewegungsraum hinter Stühlen, Wegfläche von der Tür sowie Platz für Sonnenliegen, Sonnenschutz, Pflanzen und Dekoration nicht fehlen. Zudem sollte man eventuell einen separaten Stauraum für die Gartenmöbel oder Grill einplanen.

Maßgenaues Arbeiten

Danach geht es an die Feinarbeit: Eine maßgetreue und detaillierte Zeichnung mit allen Dielen und Balken erleichtert die Berechnung des benötigten Materials sowie dessen Maße. Trägerbalken müssen eine Stärke von mindestens 4,5 mal 9,0 Zentimeter haben und sollten nicht mehr als 60 Zentimeter auseinander stehen, ebenfalls dürfen die Dielen am Rand nur maximal das 2,5-fache überstehen. Damit ist die Planung abgeschlossen – und das Werkeln kann beginnen! Wichtig ist auf jeden Fall richtiges Werkzeug: Falls Dielen gesägt werden müssen, sollte man dies am besten entweder im Baumarkt durchführen lassen oder mit einer geführten Tischkreissäge, die maßgenaues Schneiden ermöglicht. Auch beim Schrauben sollte man einen professionellen Bosch Akkuschrauber verwenden, da sonst die Gefahr von ausgefranstem oder splitterndem Holz besteht. Und nach all der Arbeit kann man sich entspannt auf seinem neuen Gartenraum niederlassen.
Quelle: s.o.

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