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24.09.2012
Himbeeren zur Sommerzeit – Hintergründe und Verwendung
Wer das Jahr über im Garten fleißig war, kann in den Sommermonaten wörtlich von den Früchten seiner Arbeit genießen. Dann sind nämlich die unterschiedlichsten Strauchfrüchte, wie Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren oder Stachelbeeren reif. Frisch vom Strauch schmecken sie am besten.
Aber Himbeeren und Co. kann man auch herrlich in einem Quark beziehungsweise Joghurt verarbeiten. Auch in Kuchen und Törtchen sind die Früchte äußerst lecker. Und wer noch zu viel übrig hat, kann auch ein paar Himbeeren einkochen. Die Marmelade hält sich dann über das ganze Jahr hinweg. Außerdem ist es ein schönes Mitbringsel, wenn man einmal zu Besuch bei jemandem ist. Himbeeren sind aufgrund ihrer Süße sehr beliebte Früchte. Sie sind außerdem ausgesprochen gesund. Zum Beispiel ist in Himbeeren viel Eisen enthalten. Beeren sind daher gerade für Schwangere und ihren Nachwuchs sehr gesund. Wer zudem häufiger an Müdigkeit oder Antriebslust leidet, hat eventuell einen Eisenmangel. Dann sind Beeren ideal zum Ausgleich. Außerdem enthalten sie viel Vitamin C. Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte, zum Beispiel bei Erkältungen. Lust auf Himbeeren? Mehr dazu unter: www.baldur-garten.deDie Himbeere gehört zu den Rosengewächsen. An den Ästen sind daher auch immer Stacheln anzutreffen, die unliebsame Esser fernhalten. Ein Himbeerstrauch kann bis zu zwei Meter groß werden. Der Anbau von Himbeeren ist recht einfach. Das Gewächs stammt nämlich aus den heimischen Breitengraden und ist somit den hiesigen Witterungsbedingungen angepasst. Kalte Wintermonate und heiße Sommertage übersteht der Himbeerstrauch problemlos. Man sollte lediglich die Äste gelegentlich zur gegebenen Zeit stutzen und auf eine ausreichende Bewässerung achten. Der Standort muss zudem relativ windgeschützt sein. Sowohl Sonne als auch Halbschatten bekommen den Sträuchern gut. Staunässe sollte hingegen unbedingt vermieden werden. Beim Anbau muss darauf geachtet werden, dass man qualitativ hochwertiges Pflanzgut benutzt. Die Himbeere hält sich nicht so gut über mehrere Jahre. Ein Ableger vom Nachbarn kann zwar gut gemeint sein, doch oftmals befinden sich im Pflanzgut dann auf den ersten Blick unsichtbare Pilze und Viren. Das Pflanzgut ist jedoch maßgebend für den Erfolg des Anbaus.
Himbeergeist – der fruchtige Schnaps
Die Verwendung von Himbeeren ist vielfältig. Neben den oben genannten Möglichkeiten kann man auch einfach Himbeereis, Himbeerlimonade oder Saft machen. Himbeeren und andere Früchte können auch als Schnaps weiterverarbeitet werden. Für den Nachmittag ist eine Sommertour zur Schnapsbrennerei zudem ein gutes Ausflugsziel. Nicht nur muffige Familienmitglieder, sondern auch unwillige Kollegen springen hier bei dem einen oder anderen Probegläschen über ihren eigenen Schatten. Zugleich lernt man dabei interessante Dinge über das Schnapsbrennen an sich. Wer weiß, vielleicht kann man mit einfachem Equipment auch zu Hause einmal sein eigenes Likörchen brennen. Der aus Himbeeren hergestellte Schnaps wird auch Himbeergeist bezeichnet. Die Himbeere aromatisiert dabei den Alkohol. Ansonsten sind keine Aromen und Farbstoffe im Himbeergeist enthalten. Die Himbeeren dürfen zur Verarbeitung zum Schnaps dabei nicht vergoren sein. Man verwendet hingegen frische Himbeeren aus landwirtschaftlicher Erzeugung.Mit Gelee, Saft, Schnaps oder Ähnlichem kann man auch das ganze Jahr über von den Sommerfrüchten genießen. In einem kühlen, nicht sonnigem Raum kann dies gut gelagert werden. Kellerräume oder Vorratsschränke eignen sich dafür hervorragend.
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