Pflanzentipp : Was blüht im Winter-Garten?
05.08.2026

Was blüht im Winter-Garten?

Gegen Ende des Jahres ist es etwas ruhiger auf dem Grundstück als noch im Sommer oder Herbst. Die Stauden sind zwar verblüht, zieren aber immer noch mit ihren attraktiven Samenständen, dienen als Vogelfutter und für Trockensträuße. Die trockenen Gräser rascheln im Wind und das Geäst der Bäume ist kahl - doch wer genauer hinschaut, kann hier und da bereits erste Knospen entdecken, die das neue Gartenjahr ankündigen. Und manches Gehölz macht sogar schon mit Blüten von sich reden wie die rosafarbene Schneekirsche (Prunus subhirtella), der gelbe Winterjasmin (Jasminum nudiflorum) oder die duftende Winter-Heckenkirsche (Lonicers purpusii).

Foto: BGL. - Pflanzen mit faszinierenden Farben und Düften entfalten ihre volle Wirkung dort, wo man sie auch während der eisigen Jahreszeit erleben und sehen kann. So macht sich der Winter-Schneeball vor allem im Vorgarten, in der Nähe von Fenstern oder entlang eines Weges gut.
Foto: BGL. - Pflanzen mit faszinierenden Farben und Düften entfalten ihre volle Wirkung dort, wo man sie auch während der eisigen Jahreszeit erleben und sehen kann. So macht sich der Winter-Schneeball vor allem im Vorgarten, in der Nähe von Fenstern oder entlang eines Weges gut.
Zu Beginn des Jahres nehmen dann tatsächlich die Gehölze das Zepter in die Hand und öffnen den eisigen Temperaturen zum Trotz ihre Knospen. Dazu zählt beispielsweise der Winter-Schneeball (Viburnum x bodnantense) „Dawn", dessen rosafarbene Blüten sogar herrlich nach Vanille duften. Auch die Zaubernuss (Hamamelis) verblüfft gleich im Januar mit sonnigen Farben wie Gelb, Orange oder Rostrot. In der Form erinnern ihre Blüten entfernt an Safranfäden.
Foto: BGL. - Der Winterjasmin (Jasminum nudiflorum) öffnet bereits ab Januar seine goldgelben Blüten und erfreut bis in den April. Als besonderen Clou eignet sich das Gehölz auch als Kletterpflanze.
Foto: BGL. - Der Winterjasmin (Jasminum nudiflorum) öffnet bereits ab Januar seine goldgelben Blüten und erfreut bis in den April. Als besonderen Clou eignet sich das Gehölz auch als Kletterpflanze.
„Im Winter halten wir uns eher selten im eigenen Garten auf - stattdessen bewundern wir ihn durch das Fenster", sagt Pia Präger vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V.. „Am besten platziert man die Gehölze daher in Sichtweite des Hauses, zum Beispiel im Vorgarten. Dort kann man sie beim Blick von Drinnen, aber auch täglich beim Verlassen des Hauses und beim Heimkehren genießen."
Resümee von Marinus Falkner (Redaktion “gartennetz.de“)

Auch im Winter muss der Garten nicht farblos bleiben. Winterblühende Gehölze wie Schneekirsche, Winterjasmin, Winter-Heckenkirsche, Winter-Schneeball oder Zaubernuss setzen mit ihren Blüten und teils intensivem Duft schon früh im Jahr attraktive Akzente. Wer sie gut sichtbar in Hausnähe oder im Vorgarten pflanzt, kann sich selbst in der kalten Jahreszeit täglich an ihrem Anblick erfreuen.

Quelle: Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. / GPP

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