Grenzenloses Grillvergnügen

04.10.2005

Grenzenloses Grillvergnügen

Es ist wohl ein Urinstinkt, der jedes Jahr im Sommer zahlreiche Menschen ins Freie zieht, um sich Köstlich-Deftiges auf dem Grill zu schmoren. Damit Ihr Grillfest ein Erfolg wird, haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt.

Grenzenloses Grillvergnügen
Es ist wohl ein Urinstinkt, der jedes Jahr im Sommer zahlreiche Menschen ins Freie zieht, um sich Köstlich-Deftiges auf dem Grill zu schmoren. Damit Ihr Grillfest ein Erfolg wird, haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt.

Foto: OBI

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Was wir heute Grillparty nennen, schwappte in den 1960er-Jahren aus Amerika zu uns herüber. Ob der Begriff „Barbecue“ nun von französischen Trappern herrührt, die in Amerika im 17. Jahrhundert ganze Bisons „barbe-à-queue“ – vom Bart bis zum Schwanz – grillten, oder von den Indianern, die ihre Beute auf einem Holzrost (barbacoa) brutzelten, ist nicht einwandfrei geklärt. Fakt ist, dass der Durchschnittsdeutsche 14-mal pro Saison seinen Grill anwirft.
80 Prozent der Geräte werden mit Holzkohle betrieben, 15 Prozent mit Gas, und der Rest sind Elektrogrills.

Gesund grillen
Grillen gilt als eine schonende Art der Zubereitung. Damit das Grillgut schön saftig bleibt, sollte es erst aufgelegt werden, wenn die richtige Temperatur erreicht ist. Beim Holzkohlegrill erkennt man den Zeitpunkt daran, dass sich auf der Kohle eine weiße Ascheschicht gebildet hat. Gefährlich für die Gesundheit wird es allerdings, wenn Öl aus der Marinade oder Fleischsaft auf die Glut tropft. Bei der Verbrennung entstehen so genannte PAKs, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die krebserregend sind. Über den entstehenden Rauch schlagen sie sich auch auf dem Grillgut nieder. Abhilfe schaffen Vertikalgrills mit senkrecht aufgestelltem Glutbett (zum Beispiel „Mr. BBQ“ von Oelkers MARKET IN, Tel. 0 81 57/34 70) oder Aluschalen beziehungsweise -folie. Auch die indirekte Grillmethode verhindert, dass Fett auf die Kohlen gelangt: Bei einem Grill mit geschlossenem Deckel wird die Hitze reflektiert und zirkuliert gleichmäßig um das Grillgut. Die Kohlen werden seitlich, das Grillgut in der Mitte des Rostes platziert. Austretender Fleischsaft oder Fett tropfen in eine Aluschale darunter (zum Beispiel Kugel-Grills von Weber). Gleichzeitig wird die Grillware schonender zubereitet, mehr Nährstoffe bleiben erhalten.

Vergolden statt verkohlen
Wer trotzdem nicht auf die Kruste verzichten möchte, kann das Grillgut kurz bevor es gar ist, nochmals ohne Aluhülle auf den Rost legen. Prinzipiell sollten Sie dunkle und verbrannte Stellen immer wegschneiden, da sie krebserregend sind. Nichts auf dem Grill zu suchen haben gepökeltes Fleisch wie Kasseler, Räucherspeck oder Wiener Würstchen. Das enthaltene Nitritpökelsalz setzt bei großer Hitze krebserregende Nitrosamine frei.

Rechtliche Situation
Wer grillt, muss Rücksicht auf die Nachbarn nehmen, das heißt kein übermäßiger Lärm oder Rauch und Einhalten der Nachtruhe (ab 22 Uhr). Wie oft gegrillt werden darf, ist nicht einheitlich geregelt: Laut Landesgericht Stuttgart dreimal im Jahr oder sechs Stunden, laut Amtsgericht Bonn von April bis September einmal im Monat auf dem Balkon nach 48-stündiger Vorankündigung, laut Bayerischem Oberlandesgericht in einer Wohnungseigentumsanlage am äußersten Ende des Gartens und fünfmal im Jahr.

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