Kleine Warenkunde für Grillfreunde und solche, die es werden wollen

Beschränkte man sich früher beim Grillgut auf die Klassiker Bratwurst und Schweinesteak, schaut der Grillfreund von heute gerne über den klassischen Tellerrand hinaus. Denn Grillen kann man eigentlich alles, hier entscheidet nur der persönliche Geschmack, der Mut zu eigenen Kreationen und die Freude am Ausprobieren.

Kleine Warenkunde für Grillfreunde und solche, die es werden wollen
Beschränkte man sich früher beim Grillgut auf die Klassiker Bratwurst und Schweinesteak, schaut der Grillfreund von heute gerne über den klassischen Tellerrand hinaus. Denn Grillen kann man eigentlich alles, hier entscheidet nur der persönliche Geschmack, der Mut zu eigenen Kreationen und die Freude am Ausprobieren.

Doch gerade die tausend Möglichkeiten lassen einen manchmal ein wenig ratlos über der Einkaufsliste sitzen. Kann man, darf man, soll man? Oder eben doch nicht? Wir haben für Sie kurz zusammengestellt, was man alles auf den Grill legen kann und worauf Sie beim Einkauf Ihres Grillgutes achten sollten.

Beim Kauf von Grillgut gilt: Geiz ist nicht geil! 

Foto: Kiepenkerl

Foto: Kiepenkerl

Eine gelungener Grillabend geht buchstäblich durch den Magen. Ihre Gäste werden mehr Sitzfleisch entwickeln, wenn das Grillfleisch besonders gut schmeckt, frischer Fisch auf dem Rost duftet und das Gemüse knackt und schmeckt. Daher ist Geiz beim Einkauf des Grillgutes eben nicht geil. Kaufen Sie zum Grillen nur Fleisch bester Qualität beim Metzger Ihres Vertrauens, beim Fischhändler oder im Gemüseladen. Hier erhalten Sie frische, saubere und hygienisch einwandfreie Ware, die den richtigen Reifegrad besitzt und ein Maximum an Geschmack verspricht.

Bei Grillsoßen gibt es viele Fertigprodukte, auf die man jederzeit zurückgreifen kann. Doch nur Mut: wagen Sie sich selber an Dips, Soßen und Marinaden. Diese sind schnell gemacht und sind ganz einfach auf die eigene Geschmacksvorlieben abgestimmt.
Tipp: Verwenden Sie immer frische Kräuter. Getrocknete Kräuter verbrennen sehr schnell und werden bitter. 


Welches Fleisch kann auf den Grill? Alles rund um die Fleisches-Lust!
Sie dürfen alles auf den Grill legen, was Sie zuhause in der Pfanne oder im Backofen zubereiten. Auch wer jede Kalorie zählt: zum Grillen darf das Fleisch zart „marmoriert“ sein. Das ist eine leichte Fettmaserung im Muskel, die sich beim Grillen ausbrät und dafür sorgt, dass das Fleisch saftig und geschmackvoll bleibt. Entfernen Sie nicht den Fettrand am Fleisch vor dem Grillen, denn er gibt einen guten Geschmack und schützt das Fleisch vor dem Austrocknen. Falls Sie Spieße machen: Achten Sie darauf, dass alle Stückchen gleich groß sind, damit der Spieß einheitlich gart.
Tipp: Grillgut ca. eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank holen. Dann schließen sich die Poren beim Grillen schneller und das Fleisch bleibt saftiger.

Grillfleisch vom Schwein garantiert einen saftigen und herzhaften Geschmack, vor allem, wenn das Fleisch einen Knochen hat. Es ist vergleichsweise günstig und aufgrund der vielseitigen Zubereitungsmöglichkeiten seit Jahren das Lieblingsgrillfleisch der Deutschen. Beliebte Stücke sind Medaillons, Koteletts, Nacken-, Rücken- oder Schultersteaks, Rollbraten, Bauchscheiben, Haxen und natürlich der amerikanische Klassiker Spare Ribs.

Rindfleisch hat einen charakteristischen, sehr herzhaften Geschmack. Achten Sie beim Kauf von Rindfleisch vor allem auf eine ausreichende Reifung des Fleisches, denn die ist entscheidend für Zartheit und Aroma. Zum Grillen eigenen sich besonders Huftsteaks, Nuss-Steaks, Rumpsteaks, Rostbraten (Hochrippensteak) oder Entrecote (Zwischenrippe). Kenner und Genießer schwören auf Filet-Steak, Chateaubriand, Tournedos oder Roastbeef im Ganzen oder als Steaks.
Tipp: Lassen Sie sich von Ihrem Metzger eine Platte mit kleinen, verschiedenen Fleischstücken vorbereiten. Dann kann man mehr probieren.

Lammfleisch zählt zu den delikatesten Fleischsorten und ist in den vergangenen Jahren ganz heimlich an die Spitze der Grill-Favoriten geklettert. Es hat ein zart würziges Aroma und sollte nach dem Grillen schnell verzehrt werden. Achten Sie auch hier darauf, dass das Fleisch gut gereift ist. Die besten Stücke sind Filetsteaks, Lammlachse, Lammrücken und Lammkarree.

Geflügel ist nicht nur wegen seines zarten, vielseitig verwendbaren Fleisches, sondern auch wegen seines günstigen Preises sehr beliebt. Besonders gerne wird Hühner-, Puten- und Entenfleisch gegrillt. Man kann es entweder im Ganzen (auf dem Drehspieß) oder in Teilen (auf dem Grillrost) grillen. Bruststückchen oder Keulen sind hier besonders beliebt. Bei Geflügel ist aufgrund der feinen Faserstruktur sowie des niedrigen Fettgehaltes besondere Vorsicht beim Grillen geboten. Auf jeden Fall zum Grillen die Haut nicht entfernen, denn die schützt das Fleisch vor dem Austrocknen. Den Grill nach dem Auflegen von Geflügelfleisch sofort auf niedrigste Stufe stellen und das Fleisch schonend garen.
Tipp: Wenden Sie das Fleisch erst, wenn sich an der Oberseite des Fleisches Tröpfchen bilden.

Hackfleisch gibt’s vom Schwein, vom Rind und vom Lamm. Es lässt sich schnell zubereiten und ist mit individuellen Würzungen sehr abwechslungsreich. Bitte denken Sie daran, dass Hackfleisch noch am Kauftag verarbeitet werden muss. Besonders beliebt und schnell zubereitet sind saftige Hamburger und scharf gewürzte Cevapcici. Außerdem lassen sich andere Fleischsorten, z. B. Schwein und Lamm, hervorragend mit Hackfleisch füllen und erhalten so einen zusätzlich würzigen Geschmack.

Kalbfleisch ist eine besondere Delikatesse, hat ein besonders mildes Aroma, weist eine sehr feine Faserstruktur auf und ist sehr mager. Daher ist beim Grillen besondere Umsicht geboten, denn lässt man das Fleisch zu heiß oder zu lange grillen, wird es zäh und trocken. Verwenden Sie Koteletts und Steaks aus dem Rücken sowie Filet.
Wichtig: Beim Wenden des Fleisches keine Gabel, sondern nur eine Zange verwenden. Dann bleibt das Fleisch schön saftig.

Anhänger der „Wurstigkeit“ kommen in jeder Region voll auf ihre Kosten. Bei Grillwürsten gibt es alles, was das Herz begehrt: grobe, feine, große, kleine, rohe, gebrühte, vom Schwein, vom Rind und vom Lamm. Es gibt Thüringer Rostbratwürste, Berner Würstel, Nürnberger Bratwürste, Käse- und Knoblauchwürste, Bratwurstschnecken und -spieße.

Vorgebrühte Würste sind besonders schnell zubereitet. Schneiden Sie sie vor dem Grillen vorsichtig ein und garnieren Sie die Einschnitte nach Belieben mit etwas Käse, Speck oder zerdrücktem Knoblauch. Und falls Bier übrig ist: Pinseln Sie Ihre Würstchen beim Grillen ein wenig mit Bier ein. Die Würstchen werden dann besonders knackig! 

Lustig wie ein Fisch auf dem Grill
Gegrillter Fisch ist ein besonderes Geschmackserlebnis. Achten Sie beim Einkauf darauf, dass der Fisch wirklich frisch ist und verarbeiten Sie ihn noch am Tag des Kaufs. Im Sommer sollten Sie eine Kühltasche mit Kühlelementen dabei haben, denn bei großer Hitze kann Fisch selbst eine kurze Transportzeit nicht einwandfrei überstehen.

Im Ganzen gegart schmecken z. B. Forelle, Zander, Brasse, Barsch, aber auch Hering, Sardine, Aal, Makrele oder Meerbarbe. Ganze Fische lassen sich am einfachsten in einem Fischgrillkorb zubereiten, denn darin ist der Fisch sicher gehalten und zerfällt nicht beim Wenden. Aber auch auf der emaillierten Bräterpfanne ist die Zubereitung kein Problem. Wiegt der Fisch über 500 Gramm, empfiehlt es sich, den Rücken zwei- bis dreimal einzuschneiden, damit der Fisch gleichmäßig gart.
Besonders gut eignen sich Fische mit festem Fleisch, wie z. B. Thunfisch, Schwertfisch oder Lachs. Damit kann man entweder Spieße zubereiten oder die Steaks grillen. Eine einfache Garmöglichkeit ist hier, die Steaks in Alufolie einschlagen und die Steaks mit vielen Kräutern garniert zu garen.
Aber auch Krustentiere, wie z. B. Gambas, lassen sich mit oder ohne Schale ganz hervorragend verarbeiten. Feurige Marinaden runden den Geschmack delikat ab.
Unser Tipp: Aus Geschmacksgründen nach dem Grillen von Fisch stets die Lavasteine wechseln!

Nicht Fisch, nicht Fleisch: knackiges Gemüse vom Grill
Hier entscheidet der persönliche Geschmack – denn der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Grillen Sie Maiskolben, Paprika in Streifen, ganze und/oder gefüllte Tomaten, Champignons, Austernpilze, Spargel, Fenchel, Aubergine, Kartoffeln, Chicoree, Frühlingszwiebeln, Zucchini. Sie können entweder die ganzen Früchte in Alufolie packen und backen lassen (z. B. Kartoffeln, Tomaten) oder aber das Gemüse in Streifen oder mundgerechte Stücke schneiden und beim Grillen immer wieder mit Öl oder Marinade bepinseln.
Übrigens: Salzen und pfeffern Sie das Grillgut frühestens, wenn Sie es auf den Grillrost geben. Am besten jedoch nach dem Wenden. Dann bleibt das Grillgut saftig.

Eine süße Verführung: Obst vom Grill
Eine gelungene Überraschung und nicht selten der Höhepunkt eines Grillabends ist eine süße Verführung vom Grill. Aber auch hier gilt: nur die Frische macht’s. Achten Sie beim Kauf des Obstes auf den richtigen Reifegrad, damit sich der Geschmack beim Grillen auch voll entwickeln kann. Besonders einfach lassen sich z. B. Bananen grillen. Dabei können Sie die Banane in der Schale lassen und die Banane dann einfach auslöffeln oder aber die Banane vorsichtig auf dem Grillrost oder einem Heißen Stein zubereiten.
Obst, wie z. B. Birnen, Nektarinen oder Äpfel, schmecken besonders gut, wenn man sie beim Grillen mit etwas Sonnenblumenöl bepinselt. Ananas oder Erdbeeren eignen sich nicht nur für Nachspeisen hervorragend, sondern geben z. B. auch Geflügelfleisch eine süß-fruchtige Note.
Gegrillte Fruchtspieße schmecken hervorragend. Sie können das Obst dann nach dem Grillen flambieren, mit karamellisiertem Zucker versehen und dazu Eis und Sahne reichen. (Quelle: Camping Gaz)

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