Vierjahreszeitengehölze - Das Abwechslungs-Reich liegt im Garten

Im Frühjahr beschert die Scharlach-Kirsche (Prunus sargentii) den Gartenfreunden einen rosaroten Blütentraum. Aber fast noch schöner wirkt die Pflanze im Herbst, wenn sich ihre Blätter in glühendes Orange verfärben. Im Winter erfreut sich das Auge an der interessanten Struktur dieses Strauches oder kleinen Baumes, und ihr rotbrauner Stamm bringt warme Farbtöne in die trübe Jahreszeit.

Foto: Lorenz von Ehren

Foto: Lorenz von Ehren

Die Scharlach-Kirsche ist nur ein Beispiel für die Multitalente der Natur: Viele Pflanzen beeindrucken nicht nur einmal im Jahr durch ihre Farbe und Struktur: Manche haben zwei-, drei- oder sogar viermal im Jahr "Saison". Diese Mehrjahreszeiten-Pflanzen sind vor allem für kleine Gärten wahre Schätze, denn sie setzen immer wieder neue Akzente, trotz begrenztem Raum. 


Verwandlungskünstler

Ideal sind Arten, die zu allen vier Jahreszeiten etwas zu bieten haben. Der Blasenbaum (Koelreuteria paniculata) überrascht im Frühjahr mit leuchtend rotem Austrieb seiner gefiederten Blätter. Graziöse gelbe Rispen stehen im Sommer über dem grünen Laub. Aus ihren Blüten entwickeln sich papierdünne, blasig aufgetriebene Früchte. Selbst wenn sie noch in unscheinbares Grün gehüllt sind, dienen sie als Blickfang. 
Im Herbst heben sie sich kontrastreich mit ihrer rötlichbraunen Farbe von den orangegelb gefärbten Fiederblättern ab. Wenn Raureif die Konturen betont oder Schnee den Blasenfrüchten dekorative Häubchen aufsetzt, zieht der Blasenbaum wiederum die Blicke auf sich. 

Unter den Ahorn-Arten gibt es ähnliche Schätze. Der Feuer-Ahorn (Acer ginnala) startet mit eindrucksvollem roten Austrieb ins Gartenjahr und steigert sich mit gelblich-weißen Blütentrauben im Mai. Rötliche Flügelfrüchte zieren den 4 bis 7 m hohen Strauch oder kleinen Baum bereits im August und halten sich als Schmuck bis in den November, wenn der Baum sein feurig-rotes Herbstkleid trägt. 

Allein durch seine Blattfärbung markiert der 1 bis 2 m hohe Schwarzrote Schlitzahorn (Acer palmatum 'Dissectum Nigrum') die Jahreszeiten: Auf den tiefroten Austrieb folgt sommerliches Bronzegrün, das im Herbst in ein leuchtendes Rot übergeht. 

Hmm, lecker...
Hellgelb, Aprikosen-Orange bis hin zu Karmin- und Scharlachrot – das sind die prachtvollen Herbstfarben des Kuchenbaumes (Cercidiphyllum japonicum). Woher kommt sein appetitlicher Name? Sein Herbstlaub riecht intensiv nach Zimt und Karamell – noch im Winter, wenn die Füße durch das trockene Laub rascheln, nimmt die Nase den köstlichen Geruch wahr. Viele, rund 2 cm lange Hülsen schmücken dann den Baum und locken Dompfaff, Erlenzeisig, Buchfink und Meise an. Im Frühjahr startet er mit leuchtendem Purpurrot: Bevor der Blattaustrieb beginnt, fallen bereits die Narben seiner weiblichen Blüten durch diese Farbe auf. In hellem Karminrot geht es mit den jungen Trieben und Blättern weiter. Im Laufe des Frühjahrs verblasst das herzförmige Laub und wird bläulich-grün – die weiterhin knallroten Blattstiele bilden dazu einen interessanten Kontrast. 

Auch die Haselnuss (Corylus avellana) fällt nicht nur im Frühjahr mit ihren hübschen Kätzchentroddeln auf, sondern auch durch ihre goldgelbe Herbstfärbung.

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