Some like it Rot
Wer kennt sich schon aus mit Gräsern im Garten? Diese Frage lässt sich heute ganz leicht beantworten: Alle, die Ahnung und Expertise zum Gärtnern haben, kommen seit Jahren an Gräsern nicht vorbei. Sie gestalten wogende Beete und Rabatten mit Stauden und Gräsern. Gartenschauen und öffentliche Parks glänzen mit wuchtigen Gräser- und Staudenpartien. Überall da, wo Gärten ganzjährig attraktiv und reizvoll aussehen sollen, sind Gräser längst die geheimen Stars im Herbst bis in den späten Winter. Hobbygärtner, die sich Gedanken über hohe Wasserverbräuche machen oder denen der Pflegeaufwand einfach über den Kopf wächst, auch sie kommen über kurz oder lang bei Gräserbeeten an. Jetzt im Frühjahr ist Pflanzzeit für alle, die finden, dass sich im Garten etwas ändern muss, die nicht nur an einem kurzfristigen Effekt interessiert sind, sondern an einer dauerhaft charmanten Bepflanzung. Ganz ohne Pflege geht allerdings auch ein Gräserbeet nicht. Vor allem am Anfang ist Umsicht geboten, um Beikräuter zu entfernen, aber wer sich für eine Mischung aus Gräsern und Stauden entscheidet, ist auf Dauer auf der sicheren Seite: Nach dem erfolgreichen Einwachsen zeigt sich eine wirklich pflegeleichte und im Jahreslauf abwechslungsreiche Beetfläche. Apropos Abwechslung: Das Gräsersortiment ist enorm vielfältig hinsichtlich der Wuchsart und Größe, aber auch der Farben und Formen.

Bildet Horste und bleibt kompakt
Red Baron ist eine echte Akzentpflanze in Farbe und Wuchsform. Sie bleibt meist kompakt und ist auch für kleinere Gärten, Vorgärten und sogar für die Kübelbepflanzung geeignet. Es lohnt sich, im Handel schon nach größeren Pflanzen in größeren Töpfen zu suchen. Sie wurden in südlichen Gefilden, z.B. in Portugal gezogen, haben das Frühjahr also schon ein paar Wochen länger hinter sich, und zeigen auch dem ungeübten Gärtner, was aus ihnen werden kann. Ihr Zierwert ist hoch, man kann das Gras also auch durchaus verschenken für Kübel, Balkon, Terrasse und für Gartenfreunde oder gute Nachbarn zur nächsten Grillparty mitnehmen. Der „Rote Baron" in der Abendsonne macht echt viel her. Die rote Farbe ist je nach Tageslicht wirklich beeindruckend und so manches Beet wirkt wie entflammt. Dabei stehen die Halme nicht locker und luftig, sondern fast streng geordnet. Der deutsche Name dieses Grases lautet übrigens Japanisches Feuergras, man merkt sich schnell warum.
Ein Sonnenkind mit strahlender Wirkung
Red Baron liebt es sonnig und warm und der Boden sollte gut durchlässig sein. Staunässe, beispielsweise in Gefäßen, ist problematisch. In manchen eisigen Gegenden kann es auch sein, dass das Gras einen leichten Winterschutz braucht. Minus 23 Grad soll es nach Angabe der Gärtner aushalten. Die Farbwirkung ist an einem hellen Standort am schönsten, also lieber volle Sonne als Halbschatten oder Schatten. Dazu passt Vieles: Feurige Beete entstehen u.a. mit orange- und rotblühenden Stauden wie Kokardenblume (Gaillardia x grandiflora) und roten Schafgarben (Achillea millefolium).Das Japanische Feuergras ‘Red Baron’ bringt mit seiner intensiven Rotfärbung vom Sommer bis in den Herbst auffällige Akzente in den Garten. Als pflegeleichtes Ziergras eignet es sich für Beete, Vorgärten und Kübel und harmoniert gut mit Stauden. An sonnigen, gut durchlässigen Standorten überzeugt es durch seine markante Optik und seinen geringen Pflegeaufwand.
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