Ziergarten: wichtig im Juni

Wenn die Vögel flügge sind, darf zur Heckenschere gegriffen werden. Was es sonst noch zu tun gibt, lesen Sie hier.

Foto: Wolf Garten

Foto: Wolf Garten

Heckenschnitt

Dort wo keine Vögel mehr brüten, kann ab Ende Juni die Hecke geschnitten werden. Das Laub von Hainbuche, Buche und Liguster anschließend häckseln oder kompostieren. Hainbuchenschnitt ist besonders wertvoll, denn durch das günstige C/N-Verhältnis (Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff in den Pflanzenteilen) und das Fehlen von Gerbsäure und Bitterstoffen bildet die Pflanze besonders wertvollen Kompost. Auch als Mulchmaterial ist Hainbuchenschnitt sehr gut geeignet!
Mehr zu Schnittzeitpunkten von Gehölzen erfahren Sie hier.

Gartenteich
Wasserpflanzen sind nur zwischen Ende April und Oktober im Handel. Jetzt im Juni ist also die richtige Pflanzzeit. Verwenden Sie zum Pflanzen nur nährstoffarme Substrate wie Kies oder Sand. Benutzen Sie keinen nährstoffreichen Gartenboden, denn ein Teich wird schnell überdüngt.

Wildwuchs
Im Juni geht es richtig los! Die ein- und zweijährigen Wildkräuter sind bereits im Frühjahr aufgelaufen und zeigen besonders in warmen Regenperioden ein schnelles Wachstum. Im Frühling gepflanzte Flächen müssen rechtzeitig gejätet werden, denn noch sind die Pflanzen nicht ausreichend konkurrenzstark. Ziel jeder Staudenbepflanzung sollte aber eine geschlossene Vegetationsfläche sein, die das Unkrautwachstum in Grenzen hält. Pflanzflächen lassen sich durch Mulch vor übermäßigem Wildkrautwuchs schützen. Mulchdecken schützen allerdings nur schlecht gegen bereits vorhandene Wurzelunkräuter!

Bewässerung
Im Frühling gepflanzte Gehölze und Stauden brauchen am Abend heißer Tage besonders viel Wasser, denn das Wurzelwerk hat sich noch nicht so weit entwickelt, daß die Pflanzen lange Trockenperioden ohne Bewässerung überstehen. Besonders Pflanzen in Torfballen sollten im ersten Jahr gut gewässert werden.

Aussaat
Lücken im Staudenbeet können jederzeit durch die Aussaat von Sommerblumen gefüllt werden. Dazu eignen sich z.B.: Ringelblume (Calendula), Schmuckkörbchen (Cosmos), Bechermalve (Lavatera), Schleierkraut (Gypsophila), Schleifenblume (Iberis), Hainblume (Nemophila), Kornblume (Centaurea), Wucherblume (Chrysanthemum) oder Himmelsröschen (Viscaria).

Zweijährige Pflanzen können jetzt ins Beet oder in Töpfe und Schalen gesät werden. Dazu gehören Goldlack (Cheiranthus), Vergissmeinnicht (Myosotis), Tausendschönchen (Bellis), Fingerhut (Digitalis), Bart-Nelke (Dianthus barbatus), Stiefmütterchen (Viola), Marienglockenblume (Campanula media) und Malve (Alcaea).

Pflanzung
Im Juni können noch empfindliche Sommerblumen in Kübel, Kästen und Beete gepflanzt werden. Dazu gehören: Leberbalsam (Ageratum), Fuchsschwanz (Amarantus), Hundszunge (Anchusa), Löwenmaul (Antirrhinum), Bärenohr (Arctotis), Spinnenpflanze (Cleome), Schmuckkörbchen (Cosmos), Mittagsgold (Gazania), Männertreu (Lobelia), Levkoje (Matthiola), Gauklerblume (Mimulus), Ziertabak (Nicotiana), Petunie (Petunia), Feuersalbei (Salvia), Studentenblume (Tagetes), Verbenen (Verbena) und Zinnie (Zinnia).

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