Obstgarten: wichtig im Oktober

Neben der Ernte von Äpfeln, Birnen und Nüssen stehen die ersten Schnittmaßnahmen der beginnenden Baumschnittsaison auf dem Programm. Aber auch folgende Arbeiten sollten erledigt werden.

Pflege
Bei Himbeeren werden nach der Ernte (Sorten wie 'Autumn Bliss' tragen jetzt noch immer) die "abgetragenen" Ruten am Boden abgeschnitten. Bei Johannisbeeren werden mit Rotpustelkrankheit befallene Triebe entfernt.

Himbeeren können auch einjährig gezogen werden, d.h. alle Ruten werden abgeschnitten. Im kommenden Jahr werden die kräftigsten Triebe als einjähriges Fruchtholz genutzt. Ganz besonders funktioniert das bei der o.g. Sorte.

Kranke Früchte bei Äpfeln und Birnen sollten schnell entfernt werden, bevor sich Krankheitsnester bilden können. Auch faulendes Fallobst wird vernichtet.

Pflanzenschutz
Ab Anfang des Monates beginnen die Weibchen des Kleinen Frostspanners in die Kronen aufzusteigen, um dort ihre Eier abzulegen. Grüne Leimringe halten die Weibchen auf, werden aber auch oft zur Falle für Nützlinge. Besser sind Ringe aus Wellpappe, die nur am oberen Ende befestigt werden. Die gefangenen Falter werden mindestens einmal pro Woche eingesammelt.

Foto: Pixelquelle

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Ernte

Viele Apfel- und Birnensorten werden jetzt geerntet. Äpfel z.B.: ‘Berlepsch’, ‘Boskoop’, ‘Jonathan’. Birnen: ‘Gräfin von Paris’, ‘Gute Luise’, ‘Madame Verté’ und ‘Nordhäuser Forellenbirne’. Die Fruchtreife erkennt man, wenn sich die Früchte mehr oder weniger leicht vom Fruchtholz lösen lassen.

In warmen Gebieten beginnen die Walnüsse und Esskastanien schon im September herunterzufallen. Nun ist es aber in jedem Fall soweit, die restlichen Nüsse vom Baum zu schütteln und die bereits abgefallenen Früchte aufzusammeln. Vor dem Einlagern werden die Nüsse gut getrocknet, damit sie im Lager nicht schimmeln. In früheren Zeiten wurden Walnüsse übrigens in grobem Salz gelagert, damit sie immer trocken lagen. Denn Salz ist hygroskopisch, d.h. es zieht und bindet das Wasser.

Zeit für die Preiselbeerenernte. Wer im Frühjahr z.B. im naturnahen Heidegarten Preiselbeeren gepflanzt hat, kann sich nun an der zweiten, zumeist lohnenderen Tracht erfreuen. Die roten Beeren ergeben eine vorzügliche Konfitüre und eine leckere Beigabe zu Wildgerichten. Preiselbeeren verlangen sandig-humosen bzw. humosen, kalkfreien Boden. Sie vertragen sowohl volle Sonne als auch Schatten. Wer bisher keine Preiselbeeren im Garten hatte, kann jetzt noch pflanzen.

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