Tiefkühlen – so wird’s gemacht

04.10.2005

Tiefkühlen – so wird’s gemacht

Einfrieren ist und bleibt eine energetisch aufwendige Konservierungsmethode. Dafür gehen die Inhaltsstoffe aber kaum verloren, vor allem wenn man das Tiefgefrorene innerhalb weniger Wochen verbraucht.

Foto: Stahl

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Frieren Sie Obst und Gemüse unmittelbar nach der Ernte ein, um die Inhaltsstoffe weitestgehend zu erhalten – und zwar portionsgerecht. Damit Gefriergut seine Form behält, sollte es möglichst rasch durchgekühlt werden. Deshalb nicht zu viele Portionen auf einmal einfrieren und die Beutel zu möglichst flachen Päckchen formen. Gefriergefäße und Beutel sollten unbedingt luftdicht abschließen. So ist der Inhalt vor Verderb geschützt, andererseits wird verhindert, dass Aromastoffe auf Wanderschaft gehen, und der Wirsing letztendlich nach Schnitzel schmeckt oder die Himbeeren nach Spargel. Um den Überblick zu behalten, ist es sinnvoll, alle Packungen mit Inhalt, Datum und eventuell der Menge zu beschriften. Dann weiß man auch, wann das Gefriergut spätenstens verwertet werden sollte: Gemüse und Obst nach einem Jahr, Gemüse- und Obstmus nach etwa neun Monaten, fertige Gemüsegerichte oder Süßspeisen mit Obst nach etwa drei Monaten.

Richtig auftauen: Die Kälte tötet die Mikroorganismen und Enzyme nicht ab, sondern verlangsamt nur ihre Tätigkeit, das heißt, dass man aufgetautes Obst und Gemüse bald verzehren sollte. Gefrorenes Gemüse kann man sogar gleich in siedendes Wasser oder in die Suppe geben oder direkt in Fett oder Öl andämpfen. Es braucht nur etwa ein Drittel der Garzeit von rohem Gemüse.

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