Das Wohnzimmer im Grünen zu jeder Jahreszeit genießen

Die Terrasse wird gerne auch das Wohnzimmer im Grünen genannt. Das hat sicher seine Berechtigung, fühlt man sich auf einem attraktiv gestalteten Freisitz doch genauso wohl wie auf der Couch im Haus. Allerdings stellt die Gestaltung und Ausstattung der Terrasse ganz andere Ansprüche an das Material als die Einrichtung drinnen. Schließlich sind Terrassenmöbel der Witterung ausgesetzt und nicht jeder verfügt über ausreichend Abstellfläche. Außerdem ist es nicht gerade erholsam, wenn die Terrasse jedes Mal abgeräumt werden muss, wenn es zu regnen beginnt.

Foto: pixabay.com
Foto: pixabay.com


Auch im Winter draußen feiern

Besser ist es, die Terrasse so auszustatten, dass sie jeder Wetterlage trotzen kann. So muss man sich auch dann noch auf der Terrasse wohlfühlen, wenn die Abende schon kühler werden oder ein winterliches Grillvergnügen geplant ist. Für diesen Zweck gibt es Heizpilze, die für angenehme Wärme sorgen. Diese mit Gas betriebenen Heizer bestehen aus einem standsicheren Fuß und einem metallenen Hut, der die Wärme daran hindert nach oben zu entweichen und sie stattdessen zur Seite und nach unten lenkt. Dabei gibt es zwei Arten der Wärmeentwicklung. Entweder die metallene Oberfläche wird erwärmt und gibt die Wärme an die Umgebung ab, oder die Wärme wird durch eine Flamme in einer Glasröhre erzeugt und direkt an die Umgebung abgegeben. Die Heizpilze sind sehr flexibel und lassen sich da aufstellen, wo die Wärme gebraucht wird. Mit einer Abdeckhaube macht der Heizpilz auf der Terrasse auch dann noch eine gute Figur, wenn er gerade nicht gebraucht wird. Für eine typische Gartenterrasse reicht in der Regel ein Heizpilz mit einer Leistung von zehn bis zwölf Kilowatt aus.

Beim Belag an das Wetter denken

Für welchen Terrassenbodenbelag man sich entscheidet, ist natürlich Geschmacksache. Wenn man die Terrasse aber zu jeder Jahreszeit nutzen möchte, sollte es ein wärmeres Material sein. Stein oder Fliesen sind zwar pflegeleicht, kühlen aber bei niedrigen Temperaturen stark ab. Holz dagegen wirkt von sich aus warm und gemütlich. Es ist indes in der Pflege etwas anspruchsvoller. Regelmäßiges Ölen pflegt das Naturmaterial nicht nur, es macht es auch rutschfest. Wasser perlt ab, Regennässe kann nicht eindringen.

Gartenmöbel bestimmen den Stil

Gartenmöbel sind natürlich mehr als nur Sitzgelegenheiten. Sie bestimmen maßgeblich den Stil der Terrasse von skandinavisch kühl bis romantisch verspielt. Ausschlaggebend ist der persönliche Geschmack. Es muss allerdings bedacht werden, dass Gartenmöbel Wind und Wetter ausgesetzt sind. Deshalb sollte zumindest ein Schutzbehälter für die Polster bereitstehen. Kunststoff hält mehr Witterung aus als Holz oder Rattan. Es gibt aber auch sehr robuste Holzarten wie beispielsweise Eiche oder Teakholz. Im Gegensatz zu anderen Materialien heizt sich Holz nicht so schnell auf, sodass auch im Hochsommer keine bösen Überraschungen drohen und im Winter kein Kälteschock. Prinzipiell sollten die Möbel auf der Terrasse nicht zu viel Platz wegnehmen und nicht zu schwer sein, damit sie bei Bedarf rasch aus dem Weg geräumt sind. Am bequemsten sind Outdoormöbel, die das ganze Jahr draußen stehen können. Dann ist auch die spontane Glühweinparty im Winter möglich.

Beim Sichtschutz die Vorschriften beachten

Richtig gemütlich ist eine Terrasse nur, wenn sie Fremden keinen Einblick gewährt. Ist das nicht durch einen Gartenzaun oder die Bepflanzung gegeben, lohnt sich die Anschaffung einer Sichtschutzwand. Das Material sollte in Stil und Farbe zum Bodenbelag passen. Es gibt Sichtschutzwände aus Kunststoff und Holz, aber auch aus Segelstoff. Wer einen Sichtschutzzaun aufstellen möchte, muss die rechtlichen Vorgaben beachten. Hauptsächlich das Nachbarrecht und die Vorschriften der kommunalen Bebauungspläne stehen dabei im Vordergrund. Hier wie überall gilt grundsätzlich: Die persönliche Freiheit endet dort, wo die des anderen beginnt. Innerhalb des eigenen Grundstücks kann man seinen Garten nach Gutdünken gestalten, solange die Abstände zum Nachbargrundstück eingehalten werden. Wenn nicht anders geregelt, sollte der Abstand eines Sichtschutzzauns zum Nachbargrundstück einen halben Meter betragen.

Allwetterschutz und das passende Licht

Zu jeder Jahreszeit von Vorteil auf einer Terrasse sind Wetterschutz und Beleuchtung. Der Allwetterschutz aus einer Terrassenüberdachung oder einer Markise macht den Aufenthalt im Freien bei jedem Wetter möglich. Wo keine Überdachung möglich ist, kann ein Sonnenschirm für Abhilfe sorgen. Moderne Sonnenschirme gibt es aus wetterfestem Material in allen erdenklichen Größen wind- und standsicher. Windlichter sind zwar sehr romantisch, aber nur da, wo kein besseres Licht gebraucht wird. Wo es keinen Strom gibt, sind Solarleuchten eine Alternative. Es gibt sie in vielen Formen und Farben, sodass sie passend zum Stil der Terrasse zusammengestellt werden können.

ähnliche Artikel

Musterhäuser ein Service von fertighaus.com*

* bei Klick auf ein Haus leiten wir Sie zu unserem Schwestermagazin fertighaus.com weiter

Design 21

Preis
auf Anfrage
Fläche
207,00 m²
SUNSHINE 126 V5

Preis ab
290.126 €
Fläche
125,14 m²
Design 19.1

Preis
auf Anfrage
Fläche
222,00 m²
Modern 146

Preis ab
160.000 €
Fläche
145,23 m²
AMBIENCE 100 V2

Preis ab
253.617 €
Fläche
99,03 m²
AMBIENCE 88 V3

Preis ab
246.648 €
Fläche
87,25 m²
Musterhaus Schkeuditz

Preis
auf Anfrage
Fläche
219,00 m²
Solera

Preis
auf Anfrage
Fläche
163,00 m²
Palermo

Preis
auf Anfrage
Fläche
172,55 m²
Haas FH 43

Preis ab
183.000 €
Fläche
42,84 m²