Rasen düngen

Je öfter ein Rasen geschnitten wird, je intensiver er genutzt wird und je höher die ästhetischen Ansprüche sind, desto wichtiger ist es, sich um seine Nährstoffversorgung zu kümmern.

Foto: Compo

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Zier- und Sportrasen
muss regelmäßig gedüngt werden, normaler Gebrauchsrasen kommt auch ohne Düngung aus – vor allem wenn er auf humosen Böden wächst und wenn ab und zu Kompost eingearbeitet wird: Nach dem Mähen und gegebenenfalls Vertikutieren pro Quadratmeter zwei bis drei Schaufeln reifen gesiebten Kompost mit einem Rechen in die Grasnarbe einarbeiten.
Angesichts der Nitratbelastung unserer Böden und des Grundwassers sollte ein verantwortungsbewusster Umgang mit Düngemitteln selbstverständlich sein. Erst wenn Mangelerscheinungen auftreten, wenn sich der Rasen gelblich verfärbt oder wenn Kräuter überhand nehmen, wird es Zeit, Nährstoffe zuzuführen.
Rasengräser brauchen für ein regelmäßiges Wachstum eine spezielle Rezeptur an Nährstoffen. Die wichtigsten sind: Stickstoff, der das Blattwachstum anregt, Phosphor, der das Wurzelwachstum fördert, sowie Kalium, welches das „Immunsystem“ der Gräser stärkt. Die Nährstoffzufuhr kann durch mineralischen (Kunst-) oder organischen Dünger erfolgen:

Mineralische Dünger
Mineralische Dünger sind wasserlöslich und wirken sofort. Dementsprechend muss die Düngergabe genau nach Maß (siehe Packungsbeilage) dosiert werden. Es darf weder bei Dauerregen (Auswaschung) noch bei Trockenheit (Gefahr von Verbrennungen) gedüngt werden. Ideal ist es, wenn der Boden, etwa nach Regen, gut mit Wasser gesättigt ist.
Empfehlenswerter sind so genannte Langzeitdünger, die die Nährstoffe langsam und stetig über einen längeren Zeitraum abgeben. Die erste Düngung erfolgt bei Bedarf zum Beginn der Wachstumsperiode (April), eine eventuelle zweite im Sommer (Juli). Im Herbst kann ein spezieller Dünger mit Kalium in Erwägung gezogen werden, um den Rasen für den Winter widerstandsfähiger zu machen.

Organische Dünger
Organische Dünger wie Kompost, Mist, Hornspäne oder Blutmehl wirken langsamer, da sie nicht wasserlöslich sind. Sie müssen erst von den Bodenlebewesen in eine lösliche Form umgewandelt werden. Gefahr von Verbrennungen, Überdüngung oder Auswaschung besteht kaum. Indem organische Dünger die Entwicklung von Bodenlebewesen begünstigen, verbessern sie auch die Bodenqualität. Allerdings können durch organische Dünger Kräutersamen oder Krankheitserreger auf den Rasen gebracht werden. Sie können auch weniger genau dosiert werden wie mineralische Dünger. Wenn eine schnelle Wirksamkeit erwünscht ist, sind sie ungeeignet.

Wichtig ist, dass die Düngegaben gleichmäßig verteilt werden. Ein Streuwagen, der zum Beispiel bei Gartenbauvereinen ausgeliehen oder im Gartenhandel erworben werden kann, erleichtert das Ausbringen. Vor der Düngung den Rasen mähen. Wenn es nach der Düngung nicht regnet, muss man wässern.

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