Pflegemaßnahmen für den Boden

Damit sich Pflanzen gut entwickeln können, brauchen sie einen ausgewogenen Nährboden. Wir sagen Ihnen, wie Sie Ihren Boden auf neue Zöglinge vorbereiten beziehungsweise auf Dauer vital erhalten.

Bodenart
Foto:Neudorff

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Die Art Ihres Gartenbodens bestimmt neben der Lage und der Besonnung die Auswahl der möglichen Pflanzen. Deswegen ist es wichtig zu überprüfen, welche Konsistenz er hat.

Nehmen Sie feuchte Erde und versuchen Sie, sie in der Hand zu kleinen Kügelchen zu rollen. Von tonigem Boden spricht man, wenn sie stabil bleiben. Wenn Sie auf leichten Druck hin zerfallen, ist der Boden sandig. Lehmiger Boden liegt in etwa dazwischen und stellt den Idealfall im Garten dar, da er sehr humusreich ist. Er zerbröckelt zwischen den Fingern zu weichen Krümeln.

Bodenvorbereitung
Vor der Pflanzung muss der Boden gründlich vorbereitet werden. Wichtig ist vor allem, dass Wurzelunkräuter wie Giersch oder Ackerwinde sorgfältig ausgegraben werden. Auf grobscholliges Umgraben mit dem Spaten im Herbst sollten Sie lieber verzichten, da sonst das gesunde Bodenleben empfindlich gestört wird. Stattdessen tun Bio-Grabgabel oder Sauzahn gute Dienste zur Bodenlockerung, ohne den Schichtaufbau zu zerstören. In gepflegten, humosen Böden genügt es oft sogar, den Boden mit Grubber, Krail oder einer kleinen Hacke zu bearbeiten. Zu leichte, sandige Böden kann man durch die Zugabe von Kompost, Stein- und Tonmehl verbessern, zu schwere, tonhaltige Böden kann man mit Sand und ebenfalls Kompost auflockern. Als Grunddüngung können Sie vor dem Pflanzen etwa 80 g/m2 organischen Dünger (Rizinusschrot, Hornspäne, usw.) einarbeiten. 

Bodenpflege im Wechsel der Jahreszeiten:
Herbst: Wer dennoch nicht aufs Umgraben verzichten möchte, sollte dies im Herbst tun, damit die Erdschollen über den Winter durch den Frost zerkleinert werden.
Vor allem unter Bäumen und Sträuchern sowie zwischen Stauden ist eine Bodenbedeckung im Herbst sinnvoll. Gut geeignet ist Laub, über das man eine Schicht aus halbverrottetem Kompost deckt. Die Mulchdecke schützt die Erde vor der Witterung, verbessert das Wurzelwachstum und trägt zur Humusanreicherung bei.

Frühjahr: die groben Reste der winterlichen Bodenbedeckung werden abgeharkt und die Erde oberflächlich, maximal etwa 5 Zentimeter tief, gelockert. Bevor dann gesät oder gepflanzt wird, lässt man den Boden einige Tage lang setzen. Unmittelbar vor Aussaat oder Pflanzung werden die Fläche nochmal mit einem Rechen geebnet.

Sommer: Im Sommer muss die Bodenoberfläche regelmäßig gelockert werden. An die Pflanzenwurzeln gelangt so mehr Sauerstoff. Auch die Verdunstung der Bodenfeuchtigkeit wird eingeschränkt, da die feinen Kapillarrillen, die das Bodenwasser an die Oberfläche befördern, unterbrochen werden.

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